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Hitzewelle verursacht täglich mehr Schäden in Landwirtschaft

Wegen der anhaltenden Hitze müssen die Bauern mit Ernteschäden rechnen.
Wegen der anhaltenden Hitze müssen die Bauern mit Ernteschäden rechnen. ©APA/HERBERT PFARRHOFER (Sujet)
Die Trockenheit der vergangenen Wochen hat der Landwirtschaft zugesetzt. Vor allem in den südlichen Bundesländern wie Kärnten, der Südsteiermark und dem Burgenland hat die Hitze bereits zu Ernteschäden geführt. Diese werden täglich mehr. "Die Wirkung des feuchten Sommers ist am verpuffen, die Grundwasserspiegel würden bereits sinken", so Landwirtschaftskammer-Experte Günther Rohrer.

Besonders betroffen von der Hitze sind Mais, Zuckerrüben und teilweise Kartoffel. Besser schaut es beim Getreide aus, denn Gerste, Weizen und Roggen sind bereits zur Hälfte abgeerntet. Wie hoch die Schäden bei anhaltend hohen Temperaturen – wie prognostiziert – sein werden, lässt sich aber erst in den nächsten Wochen abschätzen.

Trotz Ernteschäden höhere Erträge als im Vorjahr

In Deutschland waren Agrarexperten in der Vorwoche von einem Mengenzuwachs bei Getreide von elf Prozent ausgegangen. In der EU werde die Weizenernte auf 130 Millionen Tonnen (Vorjahr 125 Millionen) geschätzt. Weltweit werden nach Angaben des US-Landwirtschaftsministeriums 698 Millionen Tonnen erreicht werden, was knapp sieben Prozent mehr wären als im Vorjahr.

(APA/Red)

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