Hitzewelle brachte ersten großen Waldbrand des Jahres

Die Hitzewelle in Südeuropa hat Frankreich den ersten großen Waldbrand des Jahres gebracht. Über 600 Feuerwehrleute kämpften gegen ein Feuer, das eine Fläche von 500 Hektar erfasst hatte.

40 Kilometer südwestlich von Cannes an der Cote d’Azur kämpften am Mittwoch 600 Feuerwehrleute gegen ein Feuer, das eine Fläche von 500 Hektar erfasst hatte. Rund 1.000 Touristen mussten seit Dienstag von Camping-Plätzen rund um die Kleinstadt Roquebrune-sur-Argens evakuiert werden.

Ein Teil der Urlauber verbrachten die Nacht in Räumen der Gemeinde, andere reisten gleich ab. Die Feuerwehr vermutet, dass der Brand durch eine achtlos weggeworfene Zigarette entfacht wurde.

Die weitere Ausbreitung des Feuers sei zwar verhindert worden, der Brand sei aber noch nicht gelöscht, sagte Feuerwehr-Oberstleutnant Eric Grohin am Mittwoch. Einer der Campingplätze wurde von der Gemeinde inzwischen wieder geöffnet.

Trotz starker Regenfälle im Frühjahr herrscht im gesamten Süden Frankreichs inzwischen eine starke Dürre. Auf der Mittelmeerinsel Korsika vermeldete die Feuerwehr mehrere Fälle von Brandstiftung. Die Feuer wurden dabei durch starke Winde immer wieder angefacht.

Die Hitzewelle ist in Südosteuropa mit Temperaturen von deutlich über 40 Grad besonders stark. Am Dienstag starben europaweit rund 46 Menschen, darunter allein 29 in Rumänien. In Griechenland starben mindestens fünf Menschen.

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