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Hitze am Wochenende: Empfehlungen des Roten Kreuzes

Zumindest 130 Todesfälle hätten allein in Wien im Sommer 2003 während der Hitzewelle durch rechtzeitige Aufklärung und prompte Hilfe verhindert werden können.

Durch extreme Temperaturen sind vor allem alte und kranke Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, aber auch Menschen am Rande der Gesellschaft (Alleinstehende, Obdachlose) besonders gefährdet.

Die wichtigsten Tipps:
Beachten Sie, dass auch kurzzeitige Aufenthalte in stehenden Fahrzeugen für Kleinkinder und Tiere gefährlich werden können; die Temperatur steigt hier sehr schnell auf über 50° an.

Trinken Sie pro Tag mindestens 2-3 Liter Flüssigkeit, möglichst Mineralwasser oder verdünnte Fruchtsäfte, aber keinesfalls Alkohol oder koffeinhaltigen Getränke (z.B. Kaffee, Cola) und nehmen Sie leichte Kost zu sich.

Körperliche Anstrengungen (vor allem im Freien) sollten vermieden werden bzw. an den Tagesrand (morgens, abends) gelegt werden. Bleiben Sie möglichst im Schatten! Nicht in der prallen Sonne liegen und damit Hautkrebs und Kollaps riskieren!

Tragen Sie in der Sonne stets eine Kopfbedeckung (dies gilt besonders für Kinder und Babies!)

Erste Hilfe-Maßnahmen:
Bei Krämpfen (Arme, Beine), Schwindel, Schwächegefühl, sehr roter oder sehr blasser Haut besteht die Gefahr von Hitzschlag, Hitzeerschöpfung, Hitzekrämpfen, Hitzekollaps oder Sonnenstich.

Erste Hilfe: Patienten in den Schatten bringen. Der Oberkörper sollte erhöht gelagert werden. Kleidung möglichst lockern oder öffnen. Den Patienten kühlen (feuchte Umschläge auf den Kopf geben) und zu trinken geben (Mineralwasser). Setzen Sie den Notruf (144) ab!

Letztendlich sollten Sie “IN” im Handy speichern, damit die Helfer (im Spital) die Angehörigen rascher informieren können („IN“: Rufnummer jener Person, die angerufen werden soll, unter „IN – Name der Person“ abspeichern).

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