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Hinterblieben - und verlassen?

Die Hinterbliebenen des im August in Wien ermordeten Ex-Box-Welt- und Europameisters Edip Sekowitsch stehen vor dem finanziellen Ruin. Stadtreporter Video 

In den frühen Morgenstunden des 26. August 2008 ist Edip Sekowitsch ermordet worden. Der ehemalige Box-Welt- und Europameister wurde vor seinem Lokal, dem “Champions Pub” vis-a-vis des Wiener Südbahnhofes, auf offener Straße erstochen.

Am 11. September wurde “Schesko” am Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab bestattet. Neben dem menschlichen Verlust tun sich für die Familie der Wiener Boxlegende nun auch finanzielle Abgründe auf. Von der Gemeinde Wien wurden die Bestattungskosten in Höhe von 5.300 Euro in Rechnung gestellt (Vienna Online berichtete).

Witwe Mirjana und ihre Kinder haben seit dem tragischen Ableben kein Geld mehr erhalten. Das Konto, das Edip gemeinsam mit Mirjana führte, wurde bis zur Abwicklung des Nachlasses gesperrt. Wie Thomas Hetlinger, Sekowitsch’ Manager, erzählt, gäbe es einige “Gönner und Freunde”, die die Familie derzeit über Wasser halten.

Hetlinger versucht, der Familie zu helfen. Er habe vor und hinter sich ”einen bürokratischen Hürdenlauf”, von Unterstützung der Gemeinde Wien sei nicht viel zu bemerken. Auch beim Vermieter sei man auf taube Ohren gestoßen: Die Miete für das seit August geschlossene Lokal am Wiedner Gürtel laufe trotz Intervention um ein Entgegenkommen der Hausverwaltung in voller Höhe weiter. Das Pub wiederum sei nicht schuldenfrei, laufende Kredite, seinerzeit ohne Lebensversicherung abgeschlossen, seien zu bedecken.

“Edip war eine Persönlichkeit, er war prominent. Ich möchte mir erst gar nicht vorstellen, was geschieht, wenn eine nicht so bekannte Familie ein ähnliches Schicksal erleidet”, sagt Hetlinger.

Wenige Wochen vor seinem Tod hat Sekowitsch die Aktion “Stoppt Gewalt an Schulen” initiiert. Der sozial engagierte Ex-Weltmeister wollte mit diesem Projekt gemeinsam mit Hetlinger durch Wiener Schulen touren und Jugendliche davon überzeugen, dass “nur im Boxring gekämpft wird”. Ein Wunsch, der sich für “Schesko” auf tragische Art nie erfüllt hat.

Sie können helfen!

Kulovits,Hetlinger,DoberMit dem Kauf eines T-Shirts mit Logo der von Sekowitsch gegründeten Initiative „Stoppt Gewalt an Schulen” können Sie die Familie Sekowitsch unterstützen. Mit dem Reinerlös der Aktion wird im Frühjahr 2009 ein Grabstein für Edips Ehrengrab auf dem Wiener Zentralfriedhof gekauft.

Das T-Shirt (im Bild getragen von den Rapid-Spielern Stefan Kulovits und Andreas Dober) kostet € 24,90 zzgl. Versand und ist in den Größen S,M,L,XL erhältlich. Bestellungen richten Sie bitte per E-Mail an thomas.hetlinger@chello.at.

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