Hilfseinsatz der niederösterreichischen Feuerwehren in Slowenien dauert an

Der Winter hat Teile Sloweniens fest im Griff.
Der Winter hat Teile Sloweniens fest im Griff. ©DPA (Sujet)
In Slowenien kämpfen derzeit 120 niederösterreichische Feuerwehrleute gegen das Winterwetter. Am Dienstag konnte zumindest teilweise die Stromversorgung wieder hergestellt werden.

120.000 Haushalte ohne Strom, Eis faustdick auf den Leitungen: Diese Erstmeldung gab NÖ Feuerwehrsprecher Franz Resperger am späten Montagnachmittag aus dem Einsatzgebiet der 120 niederösterreichischen Helfer in Slowenien. Stromleitungen seien unter der Last abgerissen, jeder dritte Mast geknickt oder umgefallen.

Feuerwehren im Dauereinsatz in Slowenien

“Wir bleiben 14 Tage”, so Resperger. Bisherige Einsatzgebiete der Niederösterreicher waren die Gemeinden Logatec und Cerknica. Postojna, Maribor sowie die Hauptstadt Ljubljana sollten am Dienstag folgen. In den großen Städten wollten die Helfer die beiden nach Slowenien transportierten Stromaggregate zum Einsatz bringen.

Stromversorgung in Slowenien dramatisch

In Cerknica hätten Elektriker der Feuerwehr aus St. Pölten Trafostationen derart adaptiert, dass Strom eingespeist werden konnte, so der Sprecher. Seit Samstag habe es einen völligen Ausfall gegeben. Am Dienstag gegen 6.00 Uhr sei die Versorgung wieder sichergestellt gewesen. Acht der insgesamt 23 nach Slowenien transportierten Aggregate seien zum Einsatz gebracht worden. Dadurch sei auch ein Pumpwerk wieder in Schwung gebracht worden.

(APA/Red)
 

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