Hilfe bei akuter Gewalt: fem:HELP-App wird eingestellt

Die Regierung spare bei praktikablem Gewaltschutz.
Die Regierung spare bei praktikablem Gewaltschutz. ©APA (Sujet)
Das Ende der fem:HELP-App, die Frauen Hilfe bei akuter Gewalt bot, sorgt für scharfe Kritik bei der SPÖ: Die Regierung spare bei praktikablem Gewaltschutz.
Wohnungssuche: Gewaltopfer sollen vorgereiht werden

Aus dem SPÖ-Parlamentsklub kommt Kritik an der Einstellung der fem:HELP-App. Das von der damalige Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek ins Leben gerufenen Service “wird seitens des Ministeriums leider nicht mehr betreut. Die Idee war, Frauen Hilfe bei akuter Gewalt zu geben”, hieß es am Freitag in einer Aussendung. Die App habe bis dato auch eine Gehörlosenfunktion gehabt.

Die Regierung spare bei praktikablem Gewaltschutz, “auch wenn vielen Menschen mit Behinderung – in diesem Fall gehörlosen Frauen, die Opfer von Gewalt werden – geholfen werden könnte”, sagte Birgit Sandler, SPÖ-Sprecherin für Menschen mit Behinderung, in einer Aussendung. Mit der App konnten demnach die wichtigsten Frauenberatungseinrichtungen schnell gefunden und kontaktiert werden.

(APA/Red)

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • Hilfe bei akuter Gewalt: fem:HELP-App wird eingestellt
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen