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High Performance - Kritik und Trailer zum Film

Vom ORF als "Kinosegen" gepriesen, beim Max-Ophüls-Festival mit dem Publikumspreis ausgezeichnet und bei der Diagonale in Graz gefeiert: Die Komödie "High Performance" der jungen Steirerin Johanna Moder stellt mit Manuel Rubey und Marcel Mohab zwei ungleiche Brüder ins Zentrum, die sich in ihrem jeweiligen Berufsfeld behaupten wollen und dabei langsam annähern. Alle Spielzeiten auf einen Blick

Die Komödie “High Performance” der jungen Steirerin Johanna Moder stellt zwei ungleiche Brüder ins Zentrum, die sich in ihrem jeweiligen Berufsfeld behaupten wollen und dabei langsam annähern. Ab 28. März läuft der Film im Kino.

Kurzinhalt zum Film

Tatsächlich könnten die Brüder nicht unterschiedlicher sein: Daniel (Marcel Mohab) ist in einer Off-Theatergruppe aktiv, verdient in einem nächtlichen Job ein bisschen Geld, will sich treu bleiben und selbst verwirklichen, aber bringt schwer alles unter einen Hut. Angesichts seines erfolgreichen Bruders Rudi (Manuel Rubey), Regionalmanager einer global agierenden Software-Firma, fällt er rasch in ironische Selbstgerechtigkeit.

Eines Tages macht Rudi seinem Bruder jedoch das Angebot, eine seiner besten Mitarbeiterinnen für öffentliche Auftritte zu coachen und obendrein mit seiner Firma die Theatergruppe von Daniel zu sponsern. Der Schauspieler sagt zögernd zu – was er jedoch nicht weiß: Die Idealistin Nora (Katharina Pizzera) soll so unter Beobachtung gestellt werden, da sie den hochfliegenden Plänen des aufstrebenden Managers im Wege steht.

“High Performance” – Die Kritik

Das doppelte Spiel, der ständige Wechsel von Sein und Schein wird von Moder in hohem Tempo und schnellen, realistischen Dialogen erzählt, mit einem höchst amüsanten Blick auf das Skurrile der jeweiligen Milieus, ohne ihre Figuren jedoch der Lächerlichkeit preiszugeben oder zu Karikaturen zu verzerren. Moder ist eine leichtfüßig-ironische Gesellschaftsstudie über Prinzipien und Moral im Mikrokosmos Familie und durchaus eines der Highlights der Diagonale 2014 gelungen.

“High Performance”, doppeldeutig sowohl für die Wirtschafts- als auch für die Theaterwelt anwendbar, wurde mit dem etwas absurden Zusatztitel “Mandarinen lügen nicht” versehen und hält auch auf darstellerischer Ebene, was der Titel verspricht. Marcel Mohab, Manuel Rubey und Katharina Pizzera sind stets greifbar und wirken direkt aus dem Leben gegriffen, fast wie im US-Independentfilm oder dem britischen Kino, aber mit starker österreichischer Note.

Von Moder, davon ist auszugehen, wird man noch viel hören, ist ihr doch ein ungewöhnliches und sehenswertes Debüt gelungen. “Ich wollte von Menschen erzählen, die permanent darum bemüht sind, Stille zu füllen, aus reiner Angst, ein Schweigen nicht ertragen zu können”, erzählte sie zum Max-Ophüls-Preis der APA von ihrem ungewöhnlich dialogreichen Konzept. “Dass da mal einer lange am Wasser sitzt und hineinschaut, passt da einfach nicht dazu.”

Trailer zu “High Performance”

(APA/Red)

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