Hickhack um Verhinderung humanitärer Korridore zwischen Ukraine und Russland

Kiew und Moskau haben sich auf Fluchtkorridoren für Zivilisten geeinigt.
Kiew und Moskau haben sich auf Fluchtkorridoren für Zivilisten geeinigt. ©Sergei CHUZAVKOV / AFP
Kiew und Moskau haben sich am Freitag gegenseitig die Behinderung von Fluchtkorridoren für Zivilisten vorgeworfen.
Einigung auf humanitäre Korridore
Noch kein Friedensabkommen in Sicht

"Die Ukraine hat alle notwendigen Anfragen an internationale Organisationen zur Schaffung spezieller Korridore (...) abgeschickt", sagte die ukrainische Vizeregierungschefin Olha Stefanischtschyna am Freitag laut einer Mitteilung. "Leider gab es dazu keine Zustimmung der russischen Seite."

Kiew und Moskau werfen sich Behinderung von Korridoren vor

Aus dem russischen Außenministerium hieß es hingegen, man habe sich bezüglich der Korridore mit den Vereinten Nationen in Verbindung gesetzt. Vize-Außenminister Sergej Werschinin habe dabei auch "den destruktiven Charakter der Aktionen der ukrainischen Behörden" betont, die die Bewegung "der Zivilbevölkerung in sichere Gebiete entlang der von russischer Seite eingerichteten humanitären Korridore verhinderten", hieß es aus Moskau.

Einigung auf Fluchtkorridore für Zivilisten

Am Donnerstag hatten sich eine russische und eine ukrainische Delegation im Westen von Belarus auf humanitäre Korridore in besonders umkämpften Gebieten der Ukraine verständigt. Eine dritte Verhandlungsrunde könnte an diesem Wochenende stattfinden.

(APA/Red)

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