Heurigenfreunde drohen mit Besetzung

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Harte Bandagen: Grinzinger Heurigenfreunde drohen mit Buschenschank-Besetzung - „Notwehrmaßnahme“ gegen Delogierung des letzten hauptberuflichen Weinhauers.

Die drohende Delogierung des letzten hauptberuflichen Winzers am Grinzinger Hauptplatz in Wien lässt die Freunde des Heurigenortes zu drastischen Maßnahmen greifen. Am kommenden Freitag wollen sie die Buschenschank von Raimund Berger besetzen und die Straße mit Traktoren sperren, teilte die Arge „Grinzing muss leben“ bzw. die „Vereinigung der Freunde Grinzings“ am Dienstag in einer Aussendung mit.

Berger werde per 31. Dezember 2004 auf der Straße stehen, die verantwortlichen Politiker würden tatenlos zusehen, warnten sie: „Die Grinzinger wollen diesem schändlichen ’Treiben’ nicht mehr länger zusehen und organisieren ab jetzt handfeste Notwehrmaßnahmen.“

Die „Vereinigung der Freunde Grinzings“ unter ihrem Obmann Franz Hengl hat der Stadt Wien wiederholt vorgeworfen, dem Ende des in Finanznöte geratenen Heurigenbetriebs Bergers tatenlos zuzusehen. Zuletzt hatte Hengl gar Schritte zur Loslösung Grinzings von Wien angedroht und die regierende SPÖ als „Totengräber der letzten Grinzinger Weinhauer“ bezeichnet.

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