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Herbstkampagne der FPÖ in Wien: Weniger Islam, mehr Abschiebungen

Nepp, Strache und Gudenus (vlnr) starten die Herbstkampagne.
Nepp, Strache und Gudenus (vlnr) starten die Herbstkampagne. ©FPÖ
Die Herbstkampagne der FPÖ in Wien will mit dem altbewährten Themen Punkten: Weniger Islam, mehr Abschiebungen und mehr Polizei.

Die FPÖ startet eine Herbstkampagne in Wien – mit Fokus auf der Regierungsarbeit im Bund. Auf den zum Einsatz kommenden Plakaten oder Inseraten wird versichert, dass die Freiheitlichen für Sicherheit bzw. Fairness sorgen würden. Verwiesen wird etwa auf den Familienbonus, die Aufstockung der Polizei oder auch auf “konsequente Abschiebungen”. Auch “Radikalen Islam verbieten” ist zu lesen.

Wiener Riege wirbt mit Strache, Gudenus und Nepp

Gleich drei Personen sind auf den von den Blauen affichierten Sujets zu sehen: Der Bundes- und Landesparteichef, Vizekanzler Heinz-Christian Strache, der geschäftsführende Landesobmann und FPÖ-Klubchef im Parlament, Johann Gudenus, sowie der nicht amtsführende Wiener Vizebürgermeister Dominik Nepp.

Die FPÖ verstehe die Interessen und Sorgen der Menschen in der Bundeshauptstadt, versicherte Strache in einer an die APA übermittelten Stellungnahme: “Wir wollen Fairness, Sicherheit, leistbares Wohnen und ein optimales Gesundheitssystem für die Wienerinnen und Wiener.” Die Regierungsbeteiligung der FPÖ habe für Wien “bereits sehr viel Positives” bewirkt. “Leider” arbeite Wien mit Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) “massiv” gegen die Regierung, beklagte der Parteichef.

Im Hinblick auf die nächsten Wahlen in der Bundeshauptstadt wird von den FPÖ-Vertretern versichert: Man sei bereit, Verantwortung auch für Wien zu übernehmen. Der Urnengang findet laut Plan 2020 statt.

(APA/red)

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