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"Heimische Erdbeeren" aus Spanien

Immer wieder gibt es Beschwerden über falsche Herkunftsangaben bei Obst und Gemüse. Die AK fordert jetzt sorgfältigere Kontrolle von Betrieben und Marktamt.

„Heimische Erdbeeren“, die eigentlich aus Spanien sind? „Immer wieder beschweren sich Konsumenten, dass Herkunftsangaben bei Obst und Gemüse falsch sind“, berichtete Heinz Schöffl von der Arbeiterkammer (AK) am Mittwoch. Eine Stichprobenkontrolle habe gezeigt: Bei Karotten aus Bioanbau war am Steckschild die Herkunft Österreich, auf der Verpackung Italien angegeben.


Beschilderte ägyptische Kartoffeln stammten tatsächlich aus Tunesien oder Italien. „Die Betriebe sollen die Angaben sorgfältiger kontrollieren, aber auch das Marktamt soll wirksamer prüfen“, so die AK.


Bei inländischem und ausländischem Obst oder Gemüse muss neben dem Preis die Bezeichnung des Herkunftslandes, die Sorte und die jeweilige Handelsklasse des Produktes angegeben werden. Werden Gemüse oder Obst in Supermärkten oder auf Märkten offen oder verpackt angeboten, sind diese Informationen jedenfalls auch auf ein Steckschild zu schreiben. „Leider sind auf den Märkten die handgeschriebenen Stecktafeln oft unleserlich“, betonte Schöffl. In Supermärkten wiederum komme es immer wieder vor, dass die Schilder falsch zugeordnet seien.

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  • Redaktion: Elisabeth Skoda

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