Heftige Reaktionen auf PISA-Ergebnis

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Die Bundesgeschäftsführerin der SPÖ, Doris Bures, fordert den Rücktritt von Elisabeth Gehrer. (ÖVP) Angesichts des offenbar bevorstehenden Rückfalls der österreichischen SchülerInnen sehe Bures die Bildungsministerin als "gescheitert".

Wenn die Ressortchefin diese Situation völlig gelassen sehe, wäre es am Bundeskanzler, sie zu entlassen, erklärte Bundesgeschäftsführerin Doris Bures in einer Pressekonferenz Freitagvormittag. Jeder, der die Zukunft der Kinder und Jugendlichen verspiele, habe in einer Regierung nichts verloren. Einen parlamentarischen Misstrauensantrag plant die SPÖ derzeit nicht, da man mit einer automatischen Ablehnung durch die Koalition rechnet.

Vielmehr hofft Bures, dass bei Gehrer Selbsterkenntnis einkehrt. Ihr Appell sei, dass ein Politiker sehen müsse, wenn er gescheitert sei. Und dies sieht die Bundesgeschäftsführerin angesichts der PISA-Studie und des „Chaos an den Unis“ als gegeben an.

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