HC Strache: Abzug des türkischen Botschafters

FPÖ und BZÖ lassen ihrem Ärger über die Aussagen des türkischen Botschafters in Wien, Kadri Ecved Tezcan, freien Lauf.
Empörung über Österreich-Kritik
Matura auf Türkisch?

Die Empörung über die Aussagen des türkischen Botschafters in Wien klingt nicht ab. Nach entrüsteten Reaktionen von Bundeskanzler Werner Faymann (SP) und Außenminister Michael Spindelegger (VP) melden sich nun auch FPÖ und BZÖ zu Wort – ebenfalls alles andere als angetan.

FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache verlangt einen unverzüglichen Abzug von Botschafter Kadri Ecved Tezcan, inklusive einer offiziellen Entschuldigung der Türkei Österreich gegenüber. Das berichtet der Standard in seiner Donnerstagsausgabe.

Vorarlbergs FPÖ-Landeschef Dieter Egger stimmt seinem Wiener Kollegen zu: Tezcan hätte “unser Land mit Füßen getreten” und sei “bei sich daheim besser aufgehoben”. Erzürnte Reaktionen auch von BZÖ-Chef Josef Bucher: Er schlägt seinen sofortigen Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen mit Ankara vor.

Aussagen “als Privatperson”

Tezcan selber entschuldigte sich bereits Journalisten gegenüber – er habe niemanden beleidigen, lediglich eine Diskussion anregen wollen.

Außerdem habe er die Aussagen im Interview mit der Presse als Privatmann getätigt, sprich nicht als Diplomat gesprochen, sondern “nur persönliche Ansichten” geäußert.

  • VIENNA.AT
  • Wien
  • HC Strache: Abzug des türkischen Botschafters
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen