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Haus des Meeres: Hai wurde in anderes Becken "umhypnosisiert"

Jacek musste das Becken wechseln.
Jacek musste das Becken wechseln. ©Haus des Meeres
Im Haus des Meeres in Wien siedelte Schwarzspitzen-Riffhai Jacek eine Etage höher. Für den Umzug wurde er sogar hypnotisiert.

Wenn Fische siedeln, dann kann dies durchaus mit einem ordentlichen Aufwand verbunden sein. Das hat jetzt auch der junge Schwarzspitzen-Riffhai Jacek erleben dürfen, der jüngst im Wiener Aqua-Terra-Zoo "Haus des Meeres" von einem Becken in ein anderes umgezogen ist. Sogar mit dem Lift war Jacek unterwegs, wie die Haus-des-Meeres-Verantwortlichen am Dienstag in einer Aussendung erzählten. Damit alles glattlief, wurde der Hai mit einer Art Tier-Hypnose ruhig gestellt.

Foto: APA/HAUS DES MEERES/PHILIPP HEINZL

Hai wurde zu groß für das alte Becken

Jacek wurde vor zwei Jahren im "Haus des Meeres" geboren. Er gedieh prächtig und verfügt nun über eine Größe von 90 Zentimetern. Da er seinem ursprünglichen Zuhause entwachsen war, durfte er nun einen Stock höher in das Aquarium zu seinen Eltern siedeln. Das neue Becken fasst immerhin 300.000 Liter und bietet Jacek den nötigen Platz, um 1,5 Meter lang und 20 Jahre alt zu werden.

Der Umzug war eine durchaus komplexe Angelegenheit, wechselte Jacek nicht nur das Gewässer, sondern auch die Etage. Damit er und auch die Hände des Pflegers die kurze Fahrt mit dem Aufzug ruhig und unverletzt überstehen, erfolgte eine Art Tier-Hypnose. Dabei wurde ein reflektorischer Immobilisationsreflex ausgelöst, der durch die Berührung der Schnauzen-Region eintritt.

Unstimmigkeiten im Becken geklärt

Im neuen Becken gab es dann noch kurzfristig Klärungsbedarf unter den Alt-Bewohnern und dem neuen Mitbewohner, was die Schwimmbahnen und die Fressreihenfolge betraf. Das war insofern wichtig, da die Hierarchie einer Hai-Gruppe sich in der Regel an ihren Bewegungsmustern und der Fütterungsreihenfolge ablesen lässt. Die Unstimmigkeiten scheinen aber geklärt zu sein: Jacek darf nun fast gleichzeitig mit seinen Artgenossen an das aus Sardine, Makrele und Tintenfisch bestehende Meeresfrüchtebuffet schwimmen, hieß es.

(APA/red)

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