Hauptbahnhof Wien - Wettbewerb für BahnhofCity für nichtig erklärt

Der geladene Architektenwettbewerb für die BahnhofCity der ÖBB beim geplanten Wiener Hauptbahnhof ist nichtig. Diese Entscheidung hat das Bundesvergabeamt (BVA) heute, Montag, getroffen.

Wie BVA-Vorsitzender Michael Sachs auf APA-Anfrage erklärte, gilt für das Projekt das Bundesvergabegesetz. Das Verfahren hätte daher gemäß den EU-Richtlinien europaweit offen ausgeschrieben werden müssen.

Bei der ÖBB-Immobilienmanagement Gmbh handle es sich um einen öffentlichen Auftraggeber, sie übe nicht nur gewerbliche Tätigkeit aus und es handle sich um ein Projekt, bei dem Allgemeininteresse vorliege. Daher wäre nach dem Vergabegesetz vorzugehen gewesen, dem ein geladener Wettbewerb ohne vorherige Bekanntmachung nicht entspreche. Die Entscheidung ist rechtskräftig, so Sachs, allerdings ist eine Beschwerde beim Verfassungs- und Verwaltungsgerichtshof möglich.

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