Häupl: Kein "Spektakel"

Wiens Bürgeremeister Michael Häupl (S) lehnt ein „Spektakel“ anlässlich des Jubiläumsjahres 2005 ab - lehnt Vorschläge zur Nachstellung des zerstörerischen Bombenangriff auf Wien vom 12. März 1945 ab.

Konkret geht es um Projekte, die eine Gruppe um den Ex-Intendanten der Kulturhauptstadt Graz 2003, Wolfgang Lorenz, und den Geschäftsführer der Bundestheater Holding, Georg Springer, entwickelt haben. U.a. sollte am 12. März eine Nachstellung des letzten, besonders zerstörerischen Bombenangriffs auf Wien mit Suchscheinwerfern, Sirenen, akustischen Detonationen und grellroten Trefferanzeigen erfolgen. „Da werde ich nicht mitmachen“, so Häupl Dienstagabend im ORF-Report.


Häupl betonte, er befürworte Aktionen, die Aufmerksamkeit hervorrufen. Nicht befürworte er ein „Spektakel“. Zwischen den Projektbetreibern und dem Bürgermeister soll es in der nächsten Woche ein Gespräch geben.
(Schluss) lm

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