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Hat Tellerwäscher Küchengehilfin vergewaltigt?

Symbolfoto &copy Bilderbox
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Angeklagter will Verhältnis mit der Frau gehabt haben - Angeblicher Tatort des Sexualverbrechens war eine renommierte Bank in der Innenstadt - Prozess.

Weil ein Tellerwäscher im Keller einer Kantine einer renommierten Bank in der Wiener Innenstadt die Küchengehilfin vergewaltigt haben soll, musste sich der 33-Jährige am Donnerstag vor einem Schöffengericht (Vorsitz: Johannes Jilke) verantworten. Sali S. behauptet jedoch, monatelang ein Verhältnis mit der 40-Jährigen gehabt zu haben und den Keller sowie die Toilette in der Werdertorgasse für Schäferstündchen mit der Frau genutzt zu haben.

“Habe Verhältnis verheimlicht”
Angeklagt war Sali S. wegen teils vollendeter, teils versuchter Vergewaltigung sowie wegen geschlechtlicher Nötigung. Der 33-Jährige bekannte sich nicht schuldig. „Mein Fehler war, dass ich dieses Verhältnis geheim gehalten habe“, sagte der verheiratete S. „Wenn ihr Mann das erfahren hätte, wäre sie tot.“

Nach Angaben mehrerer Zeugen soll Sali S. vielen seiner Arbeitskolleginnen Avancen gemacht haben. Auch die 40-Jährige habe er demnach beim Gang zur U-Bahn des öfteren umarmt. Bereits im Jänner 2004 hat er diese Kollegin laut Anklageschrift unsittlich berührt und vor ihr masturbiert. Am 10. Februar soll es dann zu der Vergewaltigung gekommen sein. S. spricht jedoch davon, dass die 40-Jährige freiwillig mit ihm geschlafen hätte. Man hätte sich sogar am Vortag bei der U-Bahn Ort und Zeit des Schäferstündchens ausgemacht.

Der Angeklagte – ein Spielball der Frauen?
Am nächsten Tag ging die Frau zu ihrem Chef, um ihm von der Vergewaltigung zu erzählen. Um sich mit seinem Vorgesetzten abzusprechen, bat der Chef seine Angestellte, noch nichts zu sagen. Darauf meinte die 40-Jährige, dass sie Angst habe, dass so etwas noch einmal passiert. Das glaube er nicht, so der Manager. Jedoch erwischte der Chef – aufmerksam gemacht von dem Opfer – Sali S. mit einer anderen Angestellten in dem Keller, als er über sie gebeugt war und sie Abwehrbewegungen gemacht hat. Der 33-Jährige behauptete, dass diese Angestellte mit ihm etwas im Keller besprechen wollte und ihn dorthin gelockt habe. Als die Tür aufging, habe sie plötzlich diese abwehrenden Bewegungen gemacht.

Die Verhandlung wurde wegen weiterer Zeugenbefragungen auf den 5. August vertagt. U.a. muss geklärt werden, ob die Geschädigte am Tag der mutmaßlichen Vergewaltigung dennoch mit dem Angeklagten wie üblich zur U-Bahn ging.

Redaktion: Claus Kramsl

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