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Hass im Netz gegen Neujahrsbaby in Wien wird angezeigt

Vom ganzen Trubel um seine Person hat das Wiener Neujahrsbaby zum Glück nichts mitbekommen.
Vom ganzen Trubel um seine Person hat das Wiener Neujahrsbaby zum Glück nichts mitbekommen. ©KAV/Votava
Am 1. Jänner um 0.47 Uhr erblickte das Wiener Neujahrsbaby Asel das Licht der Welt (VIENNA.at berichtete). Doch gleich in den ersten Stunden ihres Lebens erfuhr die Kleine auch, wie grausam die Welt sein kann. In Sozialen Medien regnete es neben Glückwünschen auch Hass und Rassismus.
Neujahrsbaby in Wien

Die Aktion “Hass im Netz” will strafrechtlich relevante Kommentare besonders auf Facebook konsequent anzeigen. Viele User hätten gegen den Verhetzungsparagraphen verstoßen, all diese Fälle seien abzeigbar. Ob und inwiefern eine gerichtliche Verurteilung stattfidnet, ist dann Aufgabe der Justiz. Die Mitte September gegründete Organisation hat in den letzten drei Monaten jedoch bereits 333 Fälle eingereicht, die rechtliche Schritte und die Löschung der Kommentare nach sich zogen.

Viele posten unter echtem Namen

Auch die Mitarbeiter von “Netpeace”, einer Tochterorganisation von Greenpeace, ist von der Hasswelle erschüttert. Besonders verwunderlich ist, dass viele Facebooknutzer unter ihrem echten Namen die hetzerischen Kommentare posten. Und auch die Caritas meldet sich in der Causa zu Wort. “Wenn sich die Gewalt im Netz bereits gegen Babys richtet, ist eine neue Dimension erreicht”, meint Generalsekretär Klaus Schwertner.

Auch Gratulationen

Neben den beleidigenden, hetzerischen oder gar drohenden Posts haben aber auch viele Kommentare zur Ermäßigung aufgerufen und dem Baby sowie der Mutter gratuliert. So wie es sich eigentlich bei einer Geburt gehört.

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