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Hasenhüttl laut "Bild" Top-Kandidat als Leipzig-Coach

Ralph Hasenhüttl ist nach Angaben der "Bild"-Zeitung "Top-Kandidat" auf die Nachfolge von Ralf Rangnick als Trainer bei RB Leipzig. Demnach traf sich Hasenhüttl zu Gesprächen mit dem vor dem Bundesliga-Aufstieg stehenden deutschen Zweitligisten. Der Steirer ist aktuell bei Ingolstadt unter Vertrag. Leipzig bestätigte die Gespräche, die beiden hätten sich aber nur "unter Kollegen ausgetauscht".


Ingolstadt reagierte mit Verärgerung, der Verein hätte vorher informiert werden wollen. “Bedauerlicherweise ist es nicht das erste Mal, dass RB Leipzig hier Grenzen des Erlaubten und des Fairplays übertritt”, teilte Geschäftsführer Harald Gärtner in einer Mitteilung des Vereins am Mittwoch mit. Der Verein sehe solche Angebote zwar “als große Wertschätzung für die Arbeit”, erklärte Gärtner: “Jedoch halten wir sowohl den Zeitpunkt, als auch die Art der Kontaktaufnahme, für sehr unglücklich.”

Der Red-Bull-Club wies Vorwürfe zurück, man wolle Hasenhüttl abwerben. “Ralf Rangnick und Ralph Hasenhüttl haben sich nicht zu einer Vertragsverhandlung getroffen, sondern sich unter Kollegen ausgetauscht. Das sollte unter Trainern erlaubt sein”, sagte Leipzigs Vorstandsvorsitzender Oliver Mintzlaff. “Wenn wir tatsächlich in Erwägung ziehen würden, Ralph Hasenhüttl als unseren Cheftrainer zu verpflichten, dann würden wir selbstverständlich auf Ingolstadt zugehen und natürlich die Grundsätze des Fairplays einhalten.”

Bei den Bayern hat Hasenhüttl noch einen bis 2017 laufenden Vertrag. Ingolstadt führte der ehemalige Stürmer im Vorjahr in die Bundesliga, dort scheint der Klassenerhalt so gut wie abgesichert.

Leipzig liegt in der zweiten Liga vor den letzten fünf Runden als Tabellenzweiter sechs Punkte vor dem Relegationsplatz. Ein Coach für kommende Saison wird gesucht. “Wir werden den neuen Trainer präsentieren, sobald wir wissen, in welcher Liga wir spielen”, betonte Rangnick, der sich ab Sommer wieder auf seine Rolle als Sportdirektor konzentrieren will.

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