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Harmloser FC Lustenau verliert 0:2 in St. Pölten

Nach den zuletzt recht griffigen Vorstellungen spielte Lustenau in St. Pölten zwar wieder gefällig, aber ohne den letzten Nachdruck. Die Vorarlberger verloren verdient mit 0:2, konnten in der Offensive keinerlei Akzente setzen.

Vor ziemlich trostloser Kulisse und auf katastrophalem Boden begannen beide Teams recht ambitioniert. Die erste große Möglichkeit fand Lustenau nach einem Konter vor: Helmut König führte den Ball bis zum Sechzehner, spielte nach rechts zum freien Grisley Muniz. Dessen Schuss konnte St. Pöltens Torhüter Thomas Vollnhofer nur ganz leicht abfälschen, der auf die Linie geeilte Lukas Thürauer klärte dann. Zwei Minuten später bekam St. Pölten nach einem Foul an Vait Ismaili einen Freistoß an der Strafraumgrenze zugesprochen, den Jochen Fallmann gefühlvoll über die Mauer zum 1:0 für den SKNV hob.

Die Vorarlberger ließen sich davon aber nicht beirren und zogen weiter ein trotz des holprigen Geläufs ansehnliches Kombinationsspiel auf. Die Abseitsfalle der St. Pöltner Abwehrkette schnappte in der ersten halben Stunde aber immer wieder zu. Nach 36 Minuten kam schließlich St. Pölten zu seiner ersten guten Chance aus dem Spiel heraus – Michael Wojtanowicz scheiterte mit seinem unplatzierten Volley-Aufsitzer am glänzend postierten Christian Dobnik. Spielerisch war zwischen dem Tabellenfünften und dem vermeintlichen Abstiegskandidaten in der ersten Hälfte kein Unterschied zu erkennen.

Nach der Pause brachte Lustenau-Coach Slobodan Grubor Fabelo Santana für Edmir Adilovic und Metin Badir für den unauffälligen Ibrahim Erbek. Am Spielverlauf änderte sich wenig. Lustenau hatte weiter etwas mehr Ballbesitz, brachte aber nichts Zählbares zustande. Nach einer Stunde spielte König für Thomas Fröschl in die Gasse, Vollnhofer passte aber auf und kam knapp vor ihm zum Ball. Kurz darauf setzte Mössner einen Freistoß weit über das Lustenau-Tor. Santana versuchte in der Offensive, das Spiel an sich zu reißen, seine Zuspiele waren aber oft zu ungenau. In der 67. Minute erkämpfte sich St. Pöltens Thürauer an der Strafraumgrenze den Ball, flankte zu Wojtanowicz, der per Kopf zum 2:0 verwandelte.

Danach bekam St. Pölten Oberwasser und fand durch Mössner, Robert Gruberbauer und Thürauer gleich weitere Chancen vor. Lustenau hatte nichts mehr entgegen zu setzen, schaffte bestenfalls noch Entlastungsangriffe. In der zweiten Hälfte musste Vollnhofer keinen einzigen Schuss parieren, da Thomas Fröschl die einzig vernünftige Chance in der 86. Minute klar neben das Tor setzte. Auffällig war nur mehr König, der in einem ansonsten harmlosen Spiel am Ende die Nerven verlor, Thürauer im „Niemandsland“ umsenste (88.) und zu Recht Rot bekam.

Jochen Fallmann (Kapitän SKNV St. Pölten): „Natürlich freue ich mich über mein drittes Freistoßtor. Wichtiger für die Mannschaft aber ist, dass wir vorne jemanden haben, der für 15 bis 20 Saisontore gut ist.“

Slobodan Grubor (Trainer FC Lustenau): „Wir haben ja ganz gut begonnen und sind hinten gut gestanden. Im Spiel nach vorne haben wir aber zu viele Fehler gemacht und in der zweiten Hälfte haben wir die Zweikämpfe zu wenig angenommen.“

SKNV St. Pölten – FC Lustenau 2:0 (1:0)
St. Pölten, Voith-Platz, 1.000 SR: Steuer

Torfolge: 1:0 (9.) Fallmann (Freistoß), 2:0 (67.) Wojtanowicz

St. Pölten: Vollnhofer – Kotynski (75. Unterhuber), Speiser, Popp, Ismaili – Zwierschitz (68. Dorner), Fallmann – Gruberbauer (80. Becirovic), Mössner, Thürauer – Wojtanowicz
FC Lustenau: Dobnik – Minoretti, Cengiz, Eisele, Baldauf – Adilovic (46. Santana), König, Erbek (46. Batir), Hagspiel – Muniz (72. Katnik), Fröschl

Gelbe Karte: Muniz (56. Foul)
Rote Karte: König (88. Foul)

Die Besten: Speiser, Thürauer, Wojtanwoicz bzw. Hagspiel

Thomas Schöpf

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