Handys: Keine gesundheitlichen Schäden

Eine britische Beratergruppe wurde von der Strahlenschutzbehörde beauftragt, den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Mobilfunk und Gesundheit zu beurteilen.

Die unabhängige Advisory Group on Non-ionising Radiation (AGNIR) überprüfte im Jahr 2000 veröffentlichte Daten und kam zu dem Ergebnis, dass die biologischen und epidemiologischen Daten auf keine kanzerogene Wirkung insbesondere von Mobiltelefonen deuten, gab das österreichische Forum Mobilkommunikation (FMK) heute, Donnerstag, in einer Aussendung bekannt.

Wörtlich heißt es in dem Bericht: „Es gibt keine experimentellen Hinweise, die darauf schließen lassen, dass elektromagnetische Felder das Krebsrisiko erhöhen.“ Es wurden auch keine anderen negativen gesundheitlichen Auswirkungen durch elektromagnetische Felder unterhalb der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der EU empfohlenen und auch in Österreich verbindlich geltenden Grenzwerte festgestellt.

Laut AGNIR seien insbesondere die elektromagnetischen Felder von Mobilfunkanlagen extrem niedrig, weshalb es auch hier keine Hinweise auf gesundheitliche Beeinträchtigungen für Anrainer gebe. Das Resümee von AGNIR: „Insgesamt geben die (…) veröffentlichten Studien keinen Anlass zur Besorgnis. Die derzeit verfügbaren Daten lassen nicht darauf schließen, dass elektromagnetische Felder unterhalb der Grenzwerte gesundheitliche Auswirkungen haben.“ „Damit wird einmal mehr von angesehenen und unabhängigen Wissenschaftern bestätigt, dass mobile Kommunikation sicher ist“, erklärte FMK-Geschäftsführer Thomas Barmüller.

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