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Handy-Verbot laut Experte auch für Fußgänger denkbar

Verkehrspsychologe Bartl hält ein Handy-Verbot für Fußgänger denkbar
Verkehrspsychologe Bartl hält ein Handy-Verbot für Fußgänger denkbar ©APA/HELMUT FOHRINGER
Im Ö1 Morgenjournal sprach sich Verkehrspsychologe Gregor Bartl für ein Verbot der Handy-Nutzung beim Überqueren einer Straße ohne Zebrastreifen. Das Verkehrsministerium und der Fußgänger-Beauftragte sind gegen ein solches Vorgehen.

Ablenkung ist die Unfallursache Nummer eins im Straßenverkehr, doch anders als für Autofahrer oder Radfahrer gibt es keine Vorschriften für Fußgänger in dieser Hinsicht. Ein Verbot dahingebend hält Bartl für denkbar.

Frage für Bewusstseinsbildung, Verbot nicht zielführend

Andreas Strobl, Sprecher von Verkehrsminister Gerald Klug, hält eine gesetzliche Regelung für nicht zielführend, da es sich hier eher um eine “Frage der Bewusstseinsbildung” handle. Auch Petra Jens, die Fußgänger-Beauftragte der Stadt Wien, spricht sich gegen ein Verbot aus und plädiert ihrerseits für eine Verkehrsgeschwindigkeits-Reduktion sowie verstärkte Kommunikation unter den Verkehrsteilnehmern selbst.

Eine Regelung für das Verhalten beim Überqueren der Fahrbahn ohne Schutzweg besteht übrigens schon jetzt: Fußgänger müssen sich nämlich zuerst vergewissern, das sie andere Straßenbenützer nicht gefährden, bevor sie die Straße queren wollen.

(Red.)

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