Handgemenge vor Wiener Szenelokal "Flex"

Ärger hat es in der Nacht auf Mittwoch vor dem Wiener Szenelokal "Flex" am Donaukanal gegeben. Zwei dunkelhäutige Männer, 25 und 32 Jahre alt, attackierten laut Polizei Securitys mit einer Weinflasche und einem Messer, nachdem diese ihnen den Zutritt zum Lokal verweigert hatten.

Der Exekutive zufolge sollen die beiden zuvor andere Gäste belästigt und sich bei ihrer Festnahme mit Fußtritten und Kopfstößen gegen Polizisten gewehrt haben.

Der Vorfall ereignete sich um 2.50 Uhr. Die beiden Verdächtigen sollen vor dem Lokal andere Personen herumgestoßen haben. Als sie in das Lokal wollten, verwehrten ihnen zwei Security-Mitarbeiter den Zutritt. Der Exekutive zufolge holte der ältere der beiden eine Weinflasche heraus und bedrohte die Sicherheitsleute. Sein Kompagnon soll ein Messer gezückt und einem Widersacher einen Stich in den linken Unterarm verpasst haben. Auch die Jacke des Securitys bekam demzufolge Schnitte ab.

Die beiden Verdächtigen flüchteten daraufhin. Kurze Zeit später hielten sie Polizisten am Franz-Josefs-Kai an. Beim Versuch, sie festzunehmen, soll der 32-Jährige einen Polizisten mit Fußtritten und Kopfstößen malträtiert haben. Der Beamte wurde nicht verletzt. Bei dem Festgenommenen wurde ein Schlagring sichergestellt.

Das “Flex” war in der Vergangenheit ob seiner Einlasspolitik wiederholt kritisiert worden. Wegen der anhaltenden Drogenproblematik in und um das Lokal war neben der Installation einer Videoüberwachungsanlage gegen eine Reihe von aus afrikanischen Ländern stammenden Personen ein Lokalverbot verhängt worden. Das trug dem Betreiber Thomas Eller immer wieder Rassismus-Vorwürfe ein. Demgegenüber betonte Eller wiederholt, dass Hausverbot nur gegen Personen verhängt worden sei, die etwas angestellt hätten.

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