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Hamas bekennt sich zu Selbstmordattentaten

Bei zwei Selbstmordattentaten in Israel starben vier Menschen, darunter auch die Attentäter. Mehrere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

In Israel hat es Dienstagfrüh wieder zwei Selbstmordanschläge gegeben. Bei einem Attentat auf ein Einkaufszentrum in der israelischen Stadt Rosh Haayin nahe Tel Aviv wurden ein Israeli und der Attentäter getötet, elf Menschen wurden verletzt. Kurz darauf riss ein Attentäter in der jüdischen Siedlung Ariel im Westjordanland einen Israeli mit in den Tod, zwei weitere wurden verletzt.

In dem Einkaufszentrum im Tel Aviver Vorort Rosh Haayin löste die Bombenexplosion einen Großbrand aus. Die Polizei in der Gegend war nach Warnungen vor einem bevorstehenden Anschlag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

An der Einfahrt zur Siedlung Ariel sprengte sich ein Selbstmordattentäter an einer Bushaltestelle in die Luft. Augenzeugen berichteten im israelischen Rundfunk, Israelis hätten auf den herannahenden Palästinenser geschossen, woraufhin dieser seinen Sprengsatz gezündet habe.

Der israelische Regierungssprecher Avi Pazner machte die palästinensische Führung für die neue Gewalt verantwortlich. Die Autonomiebehörde habe es versäumt, die Terrororganisationen aufzulösen.

Die radikale Palästinenserorganisation Hamas hat sich zu dem Selbstmordanschlag bei der jüdischen Siedlung Ariel im Westjordanland bekannt. In einem Anruf bei der Nachrichtenagentur AFP übernahm die Hamas am Dienstag die Verantwortung für den Anschlag, bei dem ein Israeli getötet worden war. Bei dem Attentäter, der bei der Bombenexplosion ebenfalls ums Leben kam, habe es sich um den 21 Jahre alten Islam Jussef Ekfeshi aus Nablus, sagte der anonyme Anrufer.

Seit die größten militanten palästinensischen Gruppen am 29. Juni einen vorübergehenden Waffenstillstand ausgerufen hatten, war die Gewalt deutlich zurückgegangen. Zuletzt sprengte sich ein Selbstmordattentäter am 7. Juli im Dorf Kfar Javetz an der Grenze zum Westjordanland in die Luft und riss eine ältere Frau mit in den Tod.

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