Halder: Zukunft Europas gemeinsam mit der Jugend gestalten

Im Montfortsaal des Landhauses in Bregenz diskutierten gestern, Mittwoch, der frühere Nationalratspräsident Heinrich Neisser, Landtagspräsident Gebhard Halder und der Vorsitzende des Europa-Ausschusses des Landtages, Hans Kohler, mit Schülerinnen und Schülern die Zukunft der Europäischen Union. "Das in den vergangenen Jahrzehnten Erreichte zu bewahren gelingt am besten, wenn wir die gemeinsame Zukunft mit unserer Jugend gestalten", sagte Präsident Halder.

Ziel der Gründerväter der EU war es, die Länder Europas wirtschaftlich und politisch zu vereinen und einen dauerhaften Frieden zu gewährleisten. Der Rückblick auf die seither vergangenen 50 Jahre offenbare eine Erfolgsgeschichte, so Halder. Die Union habe sich zu einer Handelsmacht und zu einem wichtigen Faktor in der Politik entwickelt, doch darüber hinaus sei Europa noch viel mehr. Halder: “Die Union ist eine Wertegemeinschaft, die sich auch für nachhaltige Entwicklung, Umwelt- und Klimaschutz sowie Solidarität einsetzt.”

Trotz aller Schwächen – z.B. die Überregulierung – haben 50 Jahre europäische Zusammenarbeit den Europäern zahlreiche konkrete Vorteile gebracht. So habe die EU die Mobilität der Menschen gefördert und zum Abbau von Grenzen beigetragen. Nicht zuletzt konnten dank der Studentenaustauschprogramme der EU bereits Millionen junger Europäer in einem anderen Land leben und studieren.

Heinrich Neisser sieht als große Herausforderungen der Zukunft die Frage, wie weit die EU noch expandieren kann, sowie die Förderung von Demokratie und Einräumung von mehr Mitspracherechten für Bürgerinnen und Bürger. Europa müsse ein Europa der Regionen werden, der Regionalismus sei ein Gegengewicht zum Zentralismus. Die Beseitigung der Grenzbalken ist laut Neisser ein Symbol der Freiheit.

“Die Schülerinnen und Schüler stellten bei dieser Veranstaltung des Landtages ihr profundes Wissen über die EU unter Beweis und zeigten sich als engagierte Europäer. Für mich ist es von entscheidender Bedeutung, unsere Jugend aktiv in die Gestaltung unserer gemeinsamen europäischen Zukunft einzubinden”, so Präsident Halder abschließend.

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OTS0123 2007-05-24/11:09

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