Haiti: UNO übernimmt Kommando

Die Vereinten Nationen übernehmen das Kommando für die Friedenstruppen in Haiti. Sie lösen damit amerikanische und französische Soldaten ab.

Von den geplanten 6.700 Soldaten und 1.622 Polizisten ist bisher aber erst ein kleiner Teil in Haiti angekommen.

„Unsere erste Aufgabe ist es, dem haitianischen Volk zu helfen”, sagte der brasilianische General Augusto Heleno Ribeiro Pereira als Kommandant der UN-Friedenstruppe. Brasilien stellt mit 1.200 Soldaten das größte Kontingent des zunächst auf sechs Monate befristeten Einsatzes. Am Samstag trafen die ersten 42 brasilianischen Soldaten in Port-au-Prince ein, am Montag brachen weitere 150 Soldaten auf.

Auch ein Teil der kanadischen, chilenischen und französischen Soldaten in Haiti soll der UN-Mission unterstellt werden. Die 1.900 US-Soldaten sollen das Land aber bis Ende Juni verlassen – der ursprüngliche Abreisetermin 1. Juni wurde wegen der Flutkatastrophe im Osten Haitis verschoben.

Aristide hatte Haiti am 29. Februar nach wochenlangen Unruhen unter dem Druck der USA verlassen. UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die internationale Gemeinschaft zu einem langfristigen Beitrag aufgefordert, um in Haiti nach mehr als 30 Militärputschen in 200 Jahren eine funktionierende Demokratie zu ermöglichen. In den vergangenen Tagen wurde Haiti von einer schweren Hochwasserkatastrophe heimgesucht.

„Unsere erste Aufgabe ist es, dem haitianischen Volk zu helfen”, sagte der brasilianische General Augusto Heleno Ribeiro Pereira als Kommandant der UN-Friedenstruppe. Brasilien stellt mit 1.200 Soldaten das größte Kontingent des zunächst auf sechs Monate befristeten Einsatzes. Am Samstag trafen die ersten 42 brasilianischen Soldaten in Port-au-Prince ein, am Montag brachen weitere 150 Soldaten auf.

Auch ein Teil der kanadischen, chilenischen und französischen Soldaten in Haiti soll der UN-Mission unterstellt werden. Die 1.900 US-Soldaten sollen das Land aber bis Ende Juni verlassen – der ursprüngliche Abreisetermin 1. Juni wurde wegen der Flutkatastrophe im Osten Haitis verschoben.

Aristide hatte Haiti am 29. Februar nach wochenlangen Unruhen unter dem Druck der USA verlassen. UN-Generalsekretär Kofi Annan hat die internationale Gemeinschaft zu einem langfristigen Beitrag aufgefordert, um in Haiti nach mehr als 30 Militärputschen in 200 Jahren eine funktionierende Demokratie zu ermöglichen. In den vergangenen Tagen wurde Haiti von einer schweren Hochwasserkatastrophe heimgesucht.

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