Haider-Konten - SPÖ will bis Herbst Ergebnisse

Nach Bundespräsident Heinz Fischer drängt auch die SPÖ auf eine schonungslose und rasche Aufklärung der zahlreichen "Skandale" von Buwog über Hypo bis hin zu den angeblichen Haider-Konten.
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SPÖ-Bundesgeschäftsführer Günther Kräuter machte im Gespräch mit der APA am Montag Druck auf die Justiz: Bis Herbst müssen erste Ergebnisse auf den Tisch, sonst muss das Parlament mit einem Untersuchungsausschuss “einspringen”.

Im Herbst sei die Fahnenstange erreich. Die ermittelnden Behörden “müssen einen Zahn zulegen” und viel rascher und konsequenter Ergebnisse liefern, fordert Kräuter.

Bundespräsident Fischer hatte bei der Eröffnung der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik am Sonntag deutliche Worte gefunden und rasche Aufklärung gefordert: “Wir sind über jene zornig, die nie und nimmer genug kriegen können und deren egoistische Raffgier keine Grenzen kennt. Sie bringen unser Gesellschaftssystem in Misskredit und erschüttern das Vertrauen in wichtige Institutionen”, so das Staatsoberhaupt. “Rasche, lückenlose, nachvollziehbare und wahrheitsgemäße Aufklärung” sei “ein Gebot der Stunde”. Dabei wäre es unfair die gesamte Verantwortung dafür ausschließlich der Justiz zu übertragen, diese müsse sich allerdings sachlicher Kritik stellen, so Fischer laut Redetext.

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