Hahn gegen Treffen mit "irgendwelchen Studenten"

Protest auf der BOKU
Protest auf der BOKU ©APA (Archiv/Jäger)
Wissenschaftsminister Hahn lehnt Treffen mit "irgendwelchen Studentengruppen" ab und wird auch nicht von Studenten besetzte Räumlichkeiten an der Universität Wien besuchen, wie von Studentenseite mehrfach gefordert. "Es handelt sich immer noch um eine Besetzung, ich möchte diesen Unrechtszustand nicht durch meine Anwesenheit in irgend einer Weise legitimieren", so Hahn am Donnerstag.

Sehr wohl sei er bereit, mit der Österreichischen Hochschülerschaft (ÖH) in Verhandlungen zu treten, diese sei die legitime Vertretung aller Studenten, betonte der Minister. Für Nachmittag wurde ein Treffen zwischen Hahn und der ÖH-Spitze vereinbart. Der Ressortchef dämpfte aber allzu große Hoffnungen. Es gebe in den Standpunkten “auch fundamentale Unterschiede”, es könne nicht immer eine gemeinsame Meinung gefunden werden.

Hahn soll “so rasch wie möglich mit den Studierenden eine konstruktive Basis aufbauen und die Dialogbereitschaft der Regierung beweisen”. Darum habe er in der Regierungssitzung diese Woche ersucht, betonte Bundeskanzler Fayman.

Die protestierenden Studenten werden inhaltlich von Infrastrukturministerin Bures in ihrer Forderung nach dem freien Uni-Zugang und ihrem Kampf gegen Studiengebühren unterstützt. Auch sie sei “gegen finanzielle Hürden beim Zugang zu den Universitäten”, so Bures zur APA.

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