Haftstrafe wegen falscher Zeugenaussage?

Rainhard Fendrich muss wieder vor Gericht! Der Austro-Popper steht unter Verdacht, während seines Kokain-Prozesses 2006 falsch ausgesagt zu haben. Sollte ihm das nachgewiesen werden können, drohen ihm bis zu drei Jahre Haft!

Schock für Rainhard Fendrich: Seine bewältigt geglaubte Drogenvergangenheit hat ihn wieder eingeholt: der 54-Jährige wird sich am 10. 12. wieder vor Gericht verantworten müssen. Die Staatsanwaltschaft Wien hat gegen ihn Anklage wegen des Verdachts der falschen Zeugenaussage erhoben!

Kein schöner Land …

Drei Jahre nach der “Kokain-Affäre” wird sich Rainhard Fendrich wieder vor Gericht verantworten müssen – wieder wegen der “Kokain Affäre”. Dies bestätigte der Sprecher der Wiener Staatsanwaltschaft, Gerhard Jarosch, der “Kronen Zeitung”. Laut “krone.at” geht es beim neuen Prozess um den Verdacht der falschen Zeugenaussage gegen frühere Mitbeschuldigte und damalige Ermittler.

Fendrich, der seine Kokain-Sucht mittlerweile längst bezwungen hat, könnte nun doch noch wegen ihr hinter Gittern landen: der Strafrahmen für eine falsche Zeugenaussage vor Gericht beträgt bis zu drei Jahre Haft! Fendrichs Anwalt Harald Karl ließ wissen, dass sich sein Mandant für “nicht schuldig” bekennen werde.

Im Dezember 2006 war der ehemals kokainsüchtige Sänger von einem Schöffensenat zu einer Geldstrafe von 37.500 Euro wegen des Konsums und der Weitergabe von Kokain verurteilt worden.

(seitenblicke.at/foto:AP)

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