Haftflüchtling raste bei Planquadrat in Wien davon - Verfolgsjagd

In eine schwerpunktmäßige Verkehrskontrolle ist am Neujahrstag ein flüchtiger Strafgefangener in Wien geraten. Als Polizeibeamte in Floridsdorf den Wagen des Mannes anhalten wollten, stieg der Lenker auf das Gaspedal und raste auf einen Uniformierten zu.

Dieser konnte gerade noch zur Seite springen. Nach einer wilden Verfolgungsjagd stoppte aber ausgerechnet dieser Beamte den Amokfahrer, berichtete die Exekutive.

Der 24-Jährige, der am 30. Dezember von einem Freigang nicht in seine Zelle in der Strafvollzugsanstalt Simmering zurückgekehrt war, steuerte alkoholisiert den Pkw seiner Lebensgefährtin. Nachdem er sich der Anhaltung widersetzt hatte, brauste er mit 100 Stundenkilometern davon. “Das war sehr gefährlich, weil er nicht nur das vorgeschriebene Tempolimit stark überschritt, sondern auch noch das Rotlicht bei Ampeln ignorierte”, berichtete ein Sprecher der Polizei.

Jener Beamte, den der Raser beinahe überfahren hätte, heftete sich dicht an den Wagen des Flüchtigen. In Hagenbrunn (Bezirk Korneuburg) konnte er den Pkw schließlich rammen und in einen Acker drängen. Der Lenker wurde festgenommen. Bei der Verfolgsjagd wurden die Polizisten der Landesverkehrsabteilung von zahlreichen Kollegen unterstützt.

Das Planquadrat im 21. Bezirk darf nicht nur deshalb als Erfolg gewertet werden: Nach 284 Alko-Tests wurden 28 Anzeigen erstattet und zwölf Führerscheine abgenommen.

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