Hachiko - Eine wunderbare Freundschaft

Die Geschichte von Lasse Hallströms Film "Hachiko" geht auf eine wahre Begebenheit zurück, der mehrfach Oscar-nominierte Regisseur versetzte die Geschichte ins heutige Amerika. Richard Gere steht in dieser berührenden Geschichte über unendliche Treue und bedingungslose Liebe ganz im Schatten eines wuscheligen Vierbeiners: Akita-Hund Hachiko, dem in Japan schon zu Lebzeiten ein Denkmal errichtet wurde.
Als Professor Parker eines Tages nach der Arbeit einen herrenlosen Hundewelpen am Bahnhof findet, ahnt er noch nicht, dass dies der Beginn einer ganz besonderen Freundschaft ist. Jeden Tag will Hachiko mit seinem Herrchen (Richard Gere) mit zur Arbeit. Jeden Tag begleitet er ihn bis zum Bahnsteig. Jeden Tag holt der Hund den Professor zur selben Zeit auch wieder ab. Wie für diese Rasse typisch, wie im Film erzählt wird, sucht sich ein japanischer Akita-Hund einen Menschen aus, dem er fortan treu ergeben ist.

Während Professor Parkers Frau am Anfang gegen den Hund ist, haben sich Hachiko und Parker sofort gefunden. Ewig könnte diese Freundschaft so weitergehen, wenn nicht Hachiko eines Tages vergeblich auf sein Herrchen wartete. Liebevoll hat Lasse Hallström die Bewohner der amerikanischen Kleinstadt gezeichnet, die sich abwechselnd um den vereinsamten Hachiko kümmern, denn bei Parkers Tochter will er nicht bleiben. Entzückend ist auch Hachiko in all seinen Lebensstadien anzusehen – und die Hunde auf der Leinwand stehlen den Menschen, auch Richard Gere, eindeutig die Show.

Die Geschichte soll sich tatsächlich im Tokio der 1920er-Jahre ereignet haben: Ein japanischer Akita-Hund holte jeden Tag stets zur selben Zeit sein Herrchen, einen Universitäts-Professor, vom Bahnhof ab. Eines Tages jedoch wartete Hachiko vergebens – der Professor kam nicht mehr nach Hause. Dennoch kehrte der Hund weiterhin Tag für Tag zum Bahnhof zurück, zehn Jahre lang. Diese unerschütterliche Treue berührte die Japaner so sehr, dass Hachiko noch zu Lebzeiten eine Bronzestatue auf dem Bahnhofsvorplatz errichtet wurde. Seine Geschichte wurde in mehreren Kinderbüchern erzählt und 1987 als “Hachiko Monogatari” mit großem Erfolg in Japan verfilmt. 2004 eroberte der Akita auch Amerika: Das mehrfach ausgezeichnete Kinderbuch “Hachiko Waits” wurde zu einem Bestseller.

Lasse Hallströms Film “Hachiko” ist nett und wird vor allem Hundeliebhaber berühren. Ansonsten läuft der Film eher ruhig und ohne große Höhen und Tiefen vor sich hin.

(S E R V I C E – http://www.hachiko-derfilm.de)

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