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Haarige Raupenplage im Wienerwald

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners können Juckreiz verursachen. Sie treten derzeit verstärkt im Wienerwald, auf der Donauinsel und in der Lobau auf.

Auch heuer kommt es in Wien wieder zu einem verstärkten Auftreten des Eichenprozessionsspinners, warnte das Forstamt der Stadt am Mittwoch in einer Aussendung. Die Härchen der Raupen dieses Nachtfalters verursachen bei Hautkontakt einen überaus unangenehmen Juckreiz und Nesselausschlag, der mehrere Tage andauern kann.

Laut den Förstern der Stadt treten die Raupen vor allem im Wienerwald und den Erholungsgebieten der Umgebung, aber auch auf der Donauinsel und in der Lobau auf. Doch auch in den Wiener Parks ist Vorsicht geboten, heißt es aus dem Stadtgartenamt. Laut Forstamt sollten Erholungssuchende derzeit auf den Wegen und Lagerwiesen zu bleiben, die Raupen in ihren Nestern keinesfalls zu stören und bei starkem Wind nicht auf der windabgewandten Seite von befallenen Bäumen verweilen.

Ähnlich die Empfehlungen für die Parks: Man möge die Nähe von Eichen oder den Aufenthalt unter diesen Bäumen meiden, hieß es. Kinder sollen nicht auf Eichen klettern, herabgefallene Raupen oder Raupenhüllen sollten nicht berührt werden. Vor händischem Abnehmen der Raupen oder Raupennester wird gewarnt, Warntafeln seien zu beachten.

Die Raupen des Eichenprozessionsspinners leben tagsüber gesellig in gesponnenen Nestern in Astgabeln oder auf der Borke von Eichen. Abends ziehen die Tiere in „Prozessionen“ in die Baumkronen um sich an den Blättern satt zu fressen. Die Raupen sind rötlich-braun, längs gestreift und auffällig dicht behaart. Bei Störungen, z.B. durch den Menschen, aber auch bei starkem Wind brechen die feinen Raupenhaare ab und verursachen bei Hautkontakt Juckreiz und Nesselausschlag.

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