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ÖH fordert mehr Geld

Die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) verlangt neben der Abschaffung der Studiengebühren eine Erhöhung und Verlängerung der Anspruchsdauer bei den Stipendien.

Außerdem sollen Studenten und Mittelbau an den Universitäten wieder mehr Mitsprache bekommen und die Frauenförderung verpflichtend werden, forderten die ÖH-Chefinnen Barbara Blaha (Verband Sozialistischer StudentInnen/VSStÖ) und Lina Anna Spielbauer (Grüne und Alternative StudentInnen) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Wien.

Die Chance für einen Kurswechsel existiere, so Blaha: „Den Sekt kaltzustellen, wäre aber verfrüht.“ Die SPÖ wäre jedenfalls „gut beraten, ihre Versprechen umzusetzen“, meinte sie in Richtung der Mutterpartei.

Konkret verlangen die Studentenvertreter, dass sich das Höchststipendium künftig an den durchschnittlichen Lebenserhaltungskosten von Studenten orientieren müsse. Dies würde eine Erhöhung von derzeit rund 600 auf 1.000 Euro bedeuten. Die Studierenden sollten mit staatlichen Beihilfen ihr Studium komplett finanzieren können, so Blaha. Außerdem sollen die Bezugsdauer künftig nicht mehr an die Mindest-, sondern an die (weit höhere, Anm.) Durchschnittsstudiendauer gebunden werden.

Weitere Punkte des Studenten-Wunschzettels: Die Wiedereinführung der Direktwahl der ÖH-Bundesvertretung, passives Wahlrecht für ausländische Studierende sowie die Stärkung der Senate an den Unis. Diese sollen Kompetenzen vom Uni-Rat erhalten, letzterer auf ein reines Kontroll-Gremium beschränkt werden. Im Senat selbst soll die verpflichtende Professoren-Mehrheit abgeschafft werden und stattdessen Studenten, Mittelbau und Professoren gleich viele Stimmen haben. Bei Nachbesetzungen will die ÖH eine 50-Prozent-Quote für die Berufung von Frauen etablieren, bei der Frauenförderung in den Leistungsvereinbarungen generell verpflichtende Regelungen statt „schwammiger ’Soll’-Bestimmungen“ verankert wird, so Spielbauer.

Gleichzeitig verlangt die ÖH einen „gesamtheitlichen Bildungsplan“ vom Kindergarten bis zur Weiterbildung: „Den Großteil der zukünftigen AkademikerInnen verlieren wir nicht während der Matura oder während des Studiums, sondern im Alter von zehn Jahren“, meinte Spielbauer. Daher wäre die Einführung der Gesamtschule wichtig.

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