Grünes Licht für Embryonenforschung

Nach dem Scheitern der Verhandlungen um gemeinschaftliche Leitlinien für die EU-Förderung der Forschung an embryonalen Stammzellen wurde Grünes Licht für derartige Projekte gegeben.

„Das Moratorium läuft zu Jahresende aus. Wir werden weitermachen”, sagte der Sprecher von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin am Donnerstag in Brüssel.

Die Kommission werde dem wissenschaftlichen Ausschuss für das 6. EU-Forschungsrahmenprogramm konkrete Projekte für die Forschung an embryonalen Stammzellen vorlegen, betonte der Sprecher. Wann dies sein werde, sagte er nicht. In dem Ausschuss können die Mitgliedstaaten Projekte nur mit qualifizierter Mehrheit ablehnen, diese ist jedoch nicht in Sicht. Die Kommission ihrerseits werde sich bei der Auswahl der Projekte an ihre eigenen ethischen Leitlinien halten und auch die Meinung des Europaparlaments berücksichtigen, sagte der Sprecher. Die EU-Abgeordneten hatten sich in einer rechtlich nicht bindenden Stellungnahme für eine liberale Regelung ausgesprochen.

Den Forschungsministern der 15 EU-Staaten ist es am Mittwoch in Brüssel nicht gelungen, sich auf eine einheitliche Regelung zu einigen. Ein Kompromissvorschlag des italienischen EU-Vorsitzes wurde von Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Schweden, den Niederlanden, Griechenland und Irland als zu einschränkend abgelehnt. Demnach hätten nur solche Projekte EU-Gelder erhalten, die mit Stammzellen und Stammzelllinien arbeiten, die vor dem heutigen Tag aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden. Österreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien hätten dieser Regelung zugestimmt.

Nach dem Scheitern der Verhandlungen um gemeinschaftliche Leitlinien für die EU-Förderung der Forschung an embryonalen Stammzellen hat die EU-Kommission Grünes Licht für derartige Projekte gegeben. „Das Moratorium läuft zu Jahresende aus. Wir werden weitermachen”, sagte der Sprecher von EU-Forschungskommissar Philippe Busquin am Donnerstag in Brüssel.

Die Kommission werde dem wissenschaftlichen Ausschuss für das 6. EU-Forschungsrahmenprogramm konkrete Projekte für die Forschung an embryonalen Stammzellen vorlegen, betonte der Sprecher. Wann dies sein werde, sagte er nicht. In dem Ausschuss können die Mitgliedstaaten Projekte nur mit qualifizierter Mehrheit ablehnen, diese ist jedoch nicht in Sicht. Die Kommission ihrerseits werde sich bei der Auswahl der Projekte an ihre eigenen ethischen Leitlinien halten und auch die Meinung des Europaparlaments berücksichtigen, sagte der Sprecher. Die EU-Abgeordneten hatten sich in einer rechtlich nicht bindenden Stellungnahme für eine liberale Regelung ausgesprochen.

Den Forschungsministern der 15 EU-Staaten ist es am Mittwoch in Brüssel nicht gelungen, sich auf eine einheitliche Regelung zu einigen. Ein Kompromissvorschlag des italienischen EU-Vorsitzes wurde von Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Schweden, den Niederlanden, Griechenland und Irland als zu einschränkend abgelehnt. Demnach hätten nur solche Projekte EU-Gelder erhalten, die mit Stammzellen und Stammzelllinien arbeiten, die vor dem heutigen Tag aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden. Österreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien hätten dieser Regelung zugestimmt. Unterstützt wurden die Befürworter von liberaleren Bestimmungen von EU-Kommissar Bu

aparlaments berücksichtigen, sagte der Sprecher. Die EU-Abgeordneten hatten sich in einer rechtlich nicht bindenden Stellungnahme für eine liberale Regelung ausgesprochen.

Den Forschungsministern der 15 EU-Staaten ist es am Mittwoch in Brüssel nicht gelungen, sich auf eine einheitliche Regelung zu einigen. Ein Kompromissvorschlag des italienischen EU-Vorsitzes wurde von Großbritannien, Frankreich, Dänemark, Finnland, Schweden, den Niederlanden, Griechenland und Irland als zu einschränkend abgelehnt. Demnach hätten nur solche Projekte EU-Gelder erhalten, die mit Stammzellen und Stammzelllinien arbeiten, die vor dem heutigen Tag aus menschlichen Embryonen gewonnen wurden. Österreich, Deutschland, Italien, Portugal und Spanien hätten dieser Regelung zugestimmt. Unterstützt wurden die Befürworter von liberaleren Bestimmungen von EU-Kommissar Bu

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