Grün-Weiß statt Schwarz-Weiß

Axel Lawarée wird den Bundesligisten SW Bregenz spätestens mit Auslaufen seines Vertrags im Juni 2004 verlassen - am liebsten Richtung Hütteldorf zu Rapid. | Rückblick

“Ich habe diese endgültige Entscheidung in den letzten Tagen getroffen”, erklärte der Torschützenkönig der vergangenen Saison. Dem Belgier missfiel die Art und Weise, wie Präsident Hans Grill ihn möglichst Gewinn bringend verkaufen wollte. Erst am Dienstag hatte der Vereinsboss dem 30-Jährigen ein neues Vertragsangebot vorgelegt, das für Lawarée aber “zu spät” kam.

Nun würde der Stürmer, der seit Sommer 2001 für die Vorarlberger auf Torjagd geht und bis dato 48 Treffer in der Bundesliga erzielte, dem Ländle am liebsten schon im Winter den Rücken kehren. “Aber ich habe auch kein Problem damit, bis Sommer zu bleiben.” Dies hänge letztlich von Grill und dessen Ablöseforderungen ab.

Aus seinen Vereinspräferenzen macht Lawarée kein Hehl. “Ich würde gerne zu Rapid gehen. Dort passt das Umfeld, die Spieler präsentieren sich als Einheit und stehen hundertprozentig hinter ihrem Trainer. Außerdem kann ich mit Rapid im Gegensatz zu Bregenz um den Meistertitel mitspielen”, sagte Lawarée, der aus Rücksicht auf seine beiden Kinder in Österreich bleiben will.

Auch die Hütteldorfer haben schon des öfteren Interesse an dem Belgier bekundet, dürften allerdings im Moment nicht in der Lage sein, für den Stürmer eine Ablösesumme zu berappen. Erzrivale Austria als neuer Verein ist für Lawarée undenkbar. “In dieser Mannschaft sind zwar viele gute Spieler, aber jeder spielt für sich.”

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