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Grüne wollen Autofahrer einsperren

©cpradi und GuentherZ, Montage: Gebrüder Moped (CC BY 2.0)
Gastkommentar der Gebrüder Moped: Und wieder geht in Wien ein rotgrünes Jahr zu Ende. Und einmal mehr wurden wir Wienerinnen und Wiener von unserer ach so progressiven Stadtregierung bitter enttäuscht. Was hat uns die grüne Chaostruppe rund um Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou vor vier Jahren nicht alles versprochen. Und? Pustekuchen. Vegan, versteht sich.

Alles beim Alten

Keine Haschtrafiken, kein Yogitee in aufgelassenen Zigaretten-Automaten, keine Mao-Bilder in den Klassenzimmern und der Stephansdom harrt nach wie vor seiner Umwidmung in ein halbmondförmiges Bio-Fairtrade-Hallenbad für Patchwork-Familien mit Transgenderhintergrund. Da hätte sich Bürgermeister Häupl auch gleich die Christenpartei ins Boot holen können. Immer noch finden sich unter den Entscheidungstragenden in Wien vereinzelt diese altvorderen Machtsubjekte mit genitalem Wurmfortsatz und selbst unter den weiblichen Volksvertreterinnen trägt keine einzige (!) Frau Bart. Und das 2014! Geht’s noch?

Fahrende Privilegienritter

Die Autofahrer hingegen sind nachwievor die einzigen, die sich hier in unserer Stadt immer noch frei entfalten und dementsprechend jubeln dürfen. Ist es bekanntlich doch auch das beliebteste Lobby-Hobby der Grünen “Bewegung”. Unzählige Autostraßen durchschneiden unter der Grünen Stadtregierung rasiermesserscharf die Radverkehrsflächen und Fußgängerareale. Gerade jetzt im Winter werden die Spielwiesen der Autofreaks wohl wieder auf Kosten aller Wienerinnen und Wiener fein säuberlich geputzt und eine Infrastruktur geschaffen, dass sich nur ja jeder – auch unter verheerenden Bedingungen – in seinen engen Faradayschen Diesel-Käfig pressen darf.

Lebenslänglich muss lebenslänglich bleiben – für alle

In der Stadt in solch einem beklemmenden Metallkammerl zu sitzen, hat etwas von Selbstgeißelung. Melkkuh in Käfighaltung. Freiwillig. Urbane Autofahrer lieben es, ihr Sichtfeld einzugrenzen und gebückt in einer winzigen fahrenden Zelle zu knotzen, anstatt die Stadt aufrecht und umfassend zu erleben. Aber jeder, wie er möchte. Auto fahren ist in Wien nicht verboten. Auch unter einer Vizebürgermeisterin Vassilakou nicht. Sie erlaubt uns allen, uns weiterhin selbst einzusperren. Lebenslänglich, wenn wir wollen.

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