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Grüne: Verkehrssprecher Rüdiger Maresch spricht sich für autofreien Ring aus

Rüdiger maresch sprach sich für eine autofreie Ringstraße aus.
Rüdiger maresch sprach sich für eine autofreie Ringstraße aus. ©AP Photo/Lilli Strauss
Erneut bricht die Debatte um einen autofreien Ring aus: Anlass dafür ist eine Aussage des Grünen Verkehrssprechers Rüdiger Maresch. Er soll eine Ringsperre für den Autoverkehr als Option bezeichnet haben.
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Kommen wird eine solche allerdings nicht, wie seine Parteikollegin, Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou, klarstellte.

Ring-Fahrspur für Radfahrer

Maresch hat laut Medienberichten vorgeschlagen, eine Ring-Fahrspur für Radler zu reservieren oder Nebenfahrbahnen zu öffnen. Damit solle der enge Ring-Radweg entlastet werden. Neu sind die Ideen zu einer Verkehrsberuhigung nicht. Schon nach der Fußball-EM 2008 – als der Ring für die Fanmeile gesperrt war – war darüber debattiert worden.

Nun stellte Vassilakou gegenüber der APA klar: “Ein autofreier Ring ist für die nächsten Jahre aus Sicht der Stadtplanung nicht denkbar.” Nach der EURO habe es zwar Ideen gegeben, den Zustand beizubehalten – was “aus damaliger Sicht” Charme hatte, wie sie eingestand.

Autofreier Ring nicht denkbar

“Seither hat sich allerdings einiges getan. Die Mariahilfer Straße wird verkehrsberuhigt, der Ring-Radweg wurde seit 2010 auf beiden Seiten des Ringes ausgebaut und in diesem Jahr soll auch der letzte Lückenschluss am Schottenring in Angriff genommen werden. Damit ist der Ring für das Fahrrad gut erschlossen”, versicherte sie.

Die Opposition erteilte dem autofreien Ring ebenfalls eine Absage: “Die schräge Vision einer autofreien Ringstraße dürfte beim letztjährigen Hanfwandertag entwickelt worden sein”, mutmaßte der blaue Verkehrssprecher Toni Mahdalik. Und VP-Chef Manfred Juraczka zeigte sich überzeugt: “Eine Sperre des Rings hätte unabsehbare Folgen für das gesamte Verkehrsaufkommen in Wien und ist daher strikt abzulehnen.”

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(APA/Red)

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