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Gürtel dient dem Donaukanal als Vorbild

Was am Gürtel funktioniert hat, soll auch am Donaukanal umgesetzt werden: Die alten Stadtbahnbögen des Jugendstilarchitekten Otto Wagner sollen verglast und als Gastro- und Kunstmeile revitalisiert werden. Konkret geht es um 13 Bögen zwischen dem Zaha-Hadid-Haus und der Spittelau.

Das ausrangierte Verkehrsbauwerk aus der vorletzten Jahrhundertwende wurde seit der neuen Trassenführung der U-Bahn nicht mehr genutzt – bis im Juni auf den Stadtbahnbögen ein Radweg als Direktverbindung zwischen Döbling und Donaukanal eröffnet wurde. Für die Belebung unterhalb soll nun eine private Investorengruppe sorgen, zu der auch die Städtische Parkraummanagement Gesellschaft gehört.

“Wir haben sehr regen Zuspruch”, freute sich deren Geschäftsführer Manfred Ermischer im APA-Gespräch. Das Nutzungskonzept sei dabei nicht nur auf Gastronomie beschränkt, sondern könne etwa auch Künstlerwerkstätten oder Galerien umfassen, wobei man noch keine Namen etwaiger Betreiber nennen könne: “Wir wollen dort wirklich etwas Eigenständiges machen.”

Die Vorteile des Standortes lägen schließlich auf der Hand, so Ermischer, zumal man eine exzellente öffentliche Verkehrsanbindung und direkte Parkmöglichkeiten an Ort und Stelle habe. Letztere sollen durch eine neue Park-and-Ride-Anlage mit 300 Stellplätzen geboten werden, die vermutlich ab November auf dem Areal zwischen Bögen und Donaukanal-Brücke errichtet wird. Dort findet sich derzeit ein Parkplatz für 160 Wagen.

Mit Erdgeschoß wird die neue Anlage drei Stockwerke umfassen, wobei das oberste kein Dach besitzt. Derzeit wird die Möglichkeit einer Bambusfassade in Teilbereichen geprüft, was aber sehr wartungsintensiv sei, so Ermischer. Das Gebäude diene nicht zuletzt auch als Puffer und Lärmschutz zur Ruhezone Donaukanal.

Vor dem Bau soll der Rad- und Fußgängerweg wie bereits vor dem Zaha-Hadid-Bau auf zwei Ebenen verlaufen. Im Untergeschoß sind dann Bereiche für die Gastronomie geplant. 95 Prozent der Bäume am Kanal würden bei dieser Variante erhalten, betonte Ermischer. Der Radweg, der während der Bauarbeiten befahrbar bleibt, soll zudem um zwei Meter verbreitert werden. Eine Eröffnung – sowohl der Park-and-Ride-Anlage als auch der neuen Stadtbahnbögen – plane man für Herbst 2009.

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