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Größte James Bond Kollektion in London

Mörderische Melonen und schießende Gipsbeine, Krokodil-U-Boote und Roboter-Hunde - James Bond lässt sich seit Mittwoch in die Trickkiste schauen.

Das Science Museum in London zeigt bis zum 27. April die „bisher größte Kollektion aus 40 Jahren Bond“. Die Besucher – mehr als 200.000 Besucher werden erwartet – können in die Rolle eines Geheimagenten schlüpfen und verschiedene Aufgaben meistern. So gibt es die Möglichkeit, sich wie der Agent 007 tollkühn an die Spitze der Golden Gate-Brücke zu hängen – jedenfalls sieht es auf einem Fernsehschirm so aus. Ein „Blue Screen“ liefert dazu den dramatischen Blick in die Tiefe.

„Wir konzentrieren uns auf die neueren Filme“, sagt die Kuratorin der Ausstellung, Sara Milne. Das hat einen ganz praktischen Grund:
„So lange werden die Requisiten noch gar nicht gesammelt.“ Aus dem ersten Bond-Film „Dr. No“ etwa sind nicht mehr als zwei übrig geblieben. Höhepunkte der Schau sind der goldene Colt, mit dem Christopher Lee alias Scaramanga Freund und Feind umlegte, Richard Kiels stahlfestes Killer-Gebiss aus „Der Spion, der mich liebte“ und der 1937er Phantom III-Rolls-Royce von „Goldfinger“ Gert Fröbe.

Liebhaber dürften auch den Einblick in Bonds Reisepass („Besondere Kennzeichen: keine“) zu schätzen wissen. Außerdem können sie im Sessel von Geheimdienst-Chef „M“ Platz nehmen und sich ansehen, wie einige halsbrecherische Stunt-Szenen gedreht wurden – und zuweilen auch schief gingen. Beim historischen Hintergrund der Filme nach den Büchern von Ian Fleming beschränkt sich die Schau auf ein Stück Berliner Mauer und einige erklärende Filmsequenzen zum Kalten Krieg. Kritische Ansätze fehlen ganz. Der Eintritt für die Ausstellung, die sich im Wesentlichen auf zwei Räume beschränkt, beträgt 14 Euro, was wohl nur eingefleischte Fans für gerechtfertigt halten dürften.

Internet:
Science Museum

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