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Großfeuer in marokkanischer Raffinerie

Das Großfeuer in der größten Öl-Raffinerie Marokkos ist nach stundenlangem Kampf der Feuerwehr unter Kontrolle. Es gebe keine Opfer.

Unter Berufung auf den Krisenstab unter Leitung von Innenminister Mustapha Sahel hieß es weiter, es bestehe keine Gefahr mehr für die Bevölkerung und die Häuser in der Nähe der Anlage der Gesellschaft SAMIR im Hafen von Mohammedia rund 65 Kilometer südlich von Rabat.

Die Raffinerie, über die ein Großteil des Rohöl-Imports nach Marokko abgewickelt wird, war aus bislang ungeklärter Ursache am Montag in Brand geraten. Die Behörden lösten Großalarm aus. Mehrere Explosionen erschütterten die Anlage.

Die Raffinerie von Mohammedia hat eine Kapazität von 2,5 Millionen Tonnen pro Jahr. Sie wurde 1959 zusammen mit dem italienischen Öl-Konzern Agip gebaut. SAMIR wird von dem marokkanischen Ex-Minister Abderrahmane Saidi geleitet und beschäftigt rund 1500 Arbeiter und Angestellte.

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