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Großbrand auf der Copa Cagrana

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Ein Lokal-Komplex sowie das leer stehende Schuh-Ski-Gebäude, das nun verkauft werden sollte, sind in der Nacht auf Freitag, durch einen Großbrand zerstört worden - Feuerwehr war im Großeinsatz.

Auch Stunden nachdem die Feuerwehr die Flammen unter Kontrolle gebracht hatten, waren die Florianijünger am Nachmittag mit der Bekämpfung immer wieder aufflackernder Glutnester beschäftigt. Dies behinderte auch den Einsatz der Polizei, die u.a. in Richtung einer möglichen Brandstiftung ermitteln sollte.

Die Feuerwehr war bei Alarmstufe 2 mit insgesamt drei Löschbereitschaften sowie einigen Spezialfahrzeugen im Einsatz. Dennoch wurden die Gebäude ein Raub der Flammen, so Alexander Markl, Pressesprecher der Feuerwehr. Entdeckt wurde das Feuer von einem Funkwagen der Wiener Polizei gegen 2.05 Uhr.

Waren Brandstifter am Werk?

Gerade dieser Zeitpunkt wäre laut Markl ideal für einen potenziellen Brandstifter. Zu diesem Zeitpunkt verkehrt die U-Bahn nämlich nicht. Vorher und ein wenig später hätten Fahrgäste die Flammen sofort entdeckt. Ebenso kommt aber auch ein defekter Heizlüfter als Auslöser in Betracht. Mit der direkten Ursachenermittlung konnten die Beamten der Gruppe Ortner der Kriminaldirektion 1 vorerst nicht beginnen. Dazu war an Ort und Stelle noch zu viel los. Die Befragung einiger Lokalbesitzer ergab auch keine konkreten Ergebnisse. So will man die Untersuchung der Brandruine am Samstag in Angriff nehmen.

Holzkonstruktion brannte wie Zunder

Als die erste Löschbereitschaft aus der Leopoldstadt eintraf, stand der gesamte Gebäudekomplex bereits in Vollbrand, weshalb vom Offizier entsprechende Verstärkung angefordert wurde. Doch das Bemühen der Florianijünger war vergebens: Die Holzkonstruktion brannte wie Zunder und war nicht mehr zu retten. Die Flammen hatten auch auf das Schuh Ski-Gebäude übergegriffen, das bereits seit Ende 2001 leer steht. Gegen 5.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle.

Durch den hohen Holzanteil konnte mit Wasser gelöscht werden und auch der Rauch war durch das wenige Plastik nicht allzu toxisch. Allerdings war der Einsatz nicht ganz ungefährlich, da sich in den Lokalen auch Gasflaschen, etwa zum Grillen, befinden und explodieren hätten können. Glücklicherweise wurde laut Markl niemand verletzt.

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