Großangriff von KTM

Nachdem bisher nichts aus einem Fahrer-WM-Titel geworden ist, unternimmt KTM 2008 einen Großangriff in der Motorrad-Straßen-WM.

Gleich sieben Zweiräder aus Mattighofen gehen in der 125er-Klasse an den Start, den Titel wollen die Oberösterreicher aber in der Viertelliterklasse holen, wo neben dem bei Repsol fahrenden “Heimkehrer” Julian Simon vor allem das Red-Bull-KTM-Werksteam mit dem Finnen Mika Kallio und dem Japaner Hiroshi Aoyama für Siege sorgen soll.

Mastermind Bartol
Harald Bartol ist weiterhin in beiden Klassen das KTM-Mastermind. Die Chancen für KTM in der Viertelliter-Klasse, in der man bereits im Vorjahr vier Saisonsiege holte, werden alleine schon deshalb hoch eingeschätzt, weil mit Jorge Lorenzo, Andrea Dovizioso und Alex de Angelis die ersten drei der vergangenen WM in den MotoGP aufgestiegen sind.

Bei den 125ern verteidigt hingegen der Ungar Gabor Talmacsi auf Aprilia seinen Titel. In der kleinsten Klasse konzentriert sich KTM werksmäßig ganz auf den Schweizer Randy Krummenacher. Die weiteren KTM-Fahrer sind die beiden Spanier Esteve Rabat und Marc Marquez bei Repsol, Lorenzo Zanetti (ITA) und Tomoyoshi Koyama (JPN) bei Ispa sowie Pablo Nieto (ESP) und Raffaele De Rosa (ITA) bei Onde.

In dieser Klasse fahren auch zwei weitere Piloten mit Österreich-Bezug. Zum einen der 21-jährige Oberösterreicher Michael Ranseder, der 2008 auf einer IC-Aprilia ohne Werksunterstützung an den Start geht. Zum anderen der junge Deutsche Stefan Bradl, einer von drei Piloten beim deutschen Team Kiefer Racing, das vom österreichischen Flüssiggas-Anbieter “Grizzly Gas” gesponsert wird. Bradl zeigte bei den Flutlicht-Tests vor dem Saisonauftakt in Katar bestechende Leistungen.

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