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Grippewelle in Wien: Bisheriger Höchststand mit 12.600 Neuerkrankungen

Grippewelle: In Wien wurden 12.600 Neuerkrankungen gemeldet.
Grippewelle: In Wien wurden 12.600 Neuerkrankungen gemeldet. ©DPA
Die Grippewelle nimmt ihn Wien weiter ihren Lauf. Mit rund 12.600 Neuerkrankungen an Influenza oder grippalen Infekten erreichte die Grippewelle in der Bundeshauptstadt laut Gesundheitsamt (MA 15) einen neuen Höchstand.
Ärztefunkdienst wurde verstärkt
Erneuter Anstieg an Influenza-Fällen

Bisher grassiert in Österreich vor allem das A(H1N1)-Virus aus der “Schweinegrippe”-Pandemie von 2009/2010. Daneben wird von den Virologen auch das “ältere” A(H3N2)-Virus nachgewiesen. Daneben gibt es offenbar auch Infektionen mit der zumeist “milderen” Influenza B.

Die Influenza macht Kinder krank, Senioren sind bei sehr schweren Verläufen oft die Todesopfer. Die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) hat mit wissenschaftlichen Methoden berechnet, wie gefährlich die saisonale Influenza für die österreichische Bevölkerung ist. Dies erfolgte – roh ausgedrückt – durch den Vergleich der Sterblichkeitsdaten im Vergleich von Jahren mit bzw. ohne heftige Influenzaaktivität. Das Ergebnis: 2002/2003 gab es offenbar eine Übersterblichkeit durch die Viruserkrankung von fast 1.600 Toten (über 65 Jahre: rund 1.300), 2004/2005 eine von knapp 1.300 Todesopfern (über 65: etwas unter 1.200) und 2008/2009 eine Übersterblichkeit mit 1.100 Opfern (faktisch alle unter den über 65-Jährigen).

Grippewelle nimmt in Wien ihren Lauf

Laut vielen Experten eindeutiges Manko: In Österreich waren 2008/2009 nur 37 Prozent der Senioren, nur 24 Prozent der unter 65-Jährigen und nur 17 Prozent der Angehörigen der Gesundheitsberufe geimpft. Nach der Schweinegrippe-Pandemie (2009/2010) ging der Verkauf der Influenza-Vakzine in Österreich auf rund die Hälfte zurück.

Die aktuelle Kurve der Infektionen an Grippe in Wien zeigt jedenfalls noch immer steil nach oben. Das dürfte bedeuten, dass die Sache in diesem Jahr noch nicht wirklich überstanden ist. Während der Influenza-Welle kann von den Kassenärzten auch das Influenzamittel “Tamiflu” (Oseltamivir) verschrieben werden.

(APA/Red)

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