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Greta gefeiert - Klimademo mit 500 000 Teilnehmern?

Klima-Demonstration in Madrid.
Klima-Demonstration in Madrid. ©APA
Tausende Menschen haben am Freitag in Madrid für entschiedenere Maßnahmen gegen den Klimawandel demonstriert. Sie feierten die Galionsfigur der internationalen Klimaschutzbewegung, Greta Thunberg, mit "Greta!"-Rufen. Die 16-jährige Schwedin rief aus: "Veränderung wird nicht von den Mächtigen kommen, sie wird von den Massen kommen."
Klima-Demo in Madrid
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Die Organisatoren der Kundgebung sprachen von 500 000 Teilnehmern, die Polizei gab die Zahl der Demonstranten dagegen nur mit 15 000 an. Für diese Diskrepanz gab es zunächst keine Erklärung.

APA - Klima-Demonstration in Madrid

Nach einer langwierigen, aber nahezu CO2-neutralen Anreise hatte Greta Thunberg den Tagungsort der Weltklimakonferenz erreicht. Nach ihrer Ankunft am Bahnhof von Madrid musste sie sich am Freitagmorgen erst einmal durch einen Schwarm an Kameraleuten, Journalisten und Schaulustigen kämpfen. Polizeibeamte schirmten sie ab. Spontan nahm die 16-Jährige mit rund 40 anderen Jugendlichen an einem Sitzstreik teil.

Thunberg nahm die Aufregung um ihre Person mit Humor. Auf Twitter schrieb sie, sie habe sich erfolgreich nach Madrid hineingeschlichen. "Ich glaube nicht, dass mich irgendjemand gesehen hat." Einem mit ihr reisenden Reporter der schwedischen Zeitung "Aftonbladet", sagte sie, ein solches Aufheben um ihre Person sei absurd. Aber es habe auch etwas Gutes: "Sobald die Medien über mich schreiben, müssen sie auch über die Klimakrise schreiben."

"Kompletter Wahnsinn"

Thunbergs Vater Svante nahm den Trubel weniger gelassen. Die Ankunft in Madrid sei "kompletter Wahnsinn" gewesen, sagte er dem "Aftonbladet". "Ich habe noch nie so etwas gesehen."

APA - Greta Thunberg in Madrid

Thunberg fordert die Politik zu bedeutenden Schritten im Kampf gegen die Erderwärmung auf. Unter anderem hatte sie mit einem flammenden Appell vor den Vereinten Nationen in New York die Dringlichkeit ihrer Forderungen untermauert. Von New York aus wollte sie eigentlich nach Santiago de Chile reisen, wo die Klimakonferenz ursprünglich stattfinden sollte. Als sie aber kurzfristig nach Madrid verlegt wurde, kam Thunberg mit einem Katamaran über den Atlantik nach Portugal und reiste von dort mit dem Zug weiter. Flugreisen lehnt sie wegen der hohen CO2-Emissionen ab.

(APA)

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