Greenpeace: Kein Vertrauen in die AKW-Betreiber von Krsko

Nach dem Störfall im slowenischen Atomkraftwerk Krsko, dessen Auswirkungen noch nicht bekannt sind, bemüht sich Greenpeace um unabhängige Informationen aus Slowenien.

“Wir vertrauen den Betreibern von Atomanlagen nicht, weil diese dazu neigen, Informationen zurückzuhalten”, sagt Greenpeace-Sprecher Herwig Schuster. “Wir haben erst kürzlich beim Störfall im spanischen AKW Asco 1 gesehen, dass für die Bevölkerung relevante Informationennicht preisgegeben wurden.”

“Wir hoffen natürlich, dass beim heutigen Störfall keinerlei Radioaktivität ausgetreten ist. Doch für eine Entwarnung ist es noch bei weitem zu früh. Schon allein aufgrund der EU-weiten Warnung gehen wir davon aus, dass es sich bei diesem Störfall um einen der Besorgnis erregendsten Fälle der letzten Jahre im Raum Mitteleuropa handelt”, meinte der Greenpeace-Sprecher.

Für Krsko bestünde darüber hinaus ohnedies eine permanente Gefährdung: “Das AKW Krsko liegt in einem stark Erdbeben gefährdeten Gebiet”, so Schuster.

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