Greenpeace-Aktivisten blockierten Tankschiffe mit russischem Öl

Schon vergangene Woche kam es zu einer Greenpeace-Aktion auf der Ostsee anlässlich des Ukraine-Kriegs.
Schon vergangene Woche kam es zu einer Greenpeace-Aktion auf der Ostsee anlässlich des Ukraine-Kriegs. ©APA/dpa/Frank Molter (Sujet)
In der Ostsee kam es am Donnerstag durch Greenpeace Aktivisten zu einer Störaktion beim Umladen von russischem Öl auf Tanker.

Die internationale Umweltorganisation Greenpeace hat mit Störaktionen gegen Öltanker mit russischer Ölfracht in der Ostsee begonnen. Laut Greenpeace Nordic positionierten sich am Donnerstag Aktivisten aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden im Norden von Dänemark in Kajaks und Schlauchboten zwischen einem russischen und einem unter Singapur-Flagge laufenden Tanker und verhinderten so das Umladen von 100.00 Tonnen Öl russischer Provenienz.

Greenpeace behindert Tanker mit russischem Öl

Greenpeace zufolge waren seit Beginn des Ukraine-Krieges mindestens 299 Tankschiffe russischer Provenienz im Einsatz, 132 davon mit für europäische Zielhäfen bestimmtes Öl. In Umgehung der geltenden Anlegeverbote für russische Schiffe gelänge durch Umladen weiterhin täglich russisches Gas und Öl in europäische Häfen, so Greenpeace.

Mit der Aktion will Greenpeace auch allgemein auf die Bedeutung der Abkehr von fossilen Brennstoffen im Kampf gegen den Klimawandel aufmerksam machen. Fossile Brennstoffe und die im Handel mit ihnen zirkulierenden Geldflüsse seien die Wurzel von Klimawandel, Konflikten und Krieg, schrieb der Direktor von Greenpeace Dänemark, Sune Scheller, in der Aussendung.

(APA/Red)

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