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Grazer stürzte bei Raufhandel gegen Straßenbahn

Eine Rauferei vor einem Nachtlokal hat am Sonntag in Graz mit einer lebensgefährlichen Verletzung geendet: Einer der Kontrahenten stürzte - laut Zeugen ohne direktes Zutun seines Gegners - mit dem Kopf gegen einen Straßenbahnzug.

Der Vorfall hatte sich laut Polizei gegen 8.30 Uhr in der Grazbachgasse an der Kreuzung mit der Jakoministraße ereignet. Vor einem rund um die Uhr geöffneten Lokal war es zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 27-jährigen Hilfsarbeiter aus Guinea und einem 35-jährigen Grazer gekommen. Der Grazer schlug seinem Widersacher mit der Faust in das Gesicht, beide nahmen Kampfstellung ein und versuchten – offenbar erfolglos – Treffer zu landen.

Der alkoholisierte Grazer setzte seine Attacken fort, geriet dabei vom Gehsteig und übersah dabei eine in der Jakoministraße Richtung Süden fahrende Straßenbahngarnitur. Der 35-Jährige wurde vom Schienenfahrzeug am Körper und speziell am Kopf erfasst und erlitt schwerste Verletzungen, konkret eine Blutung zwischen Hirnhaut und Schädeldecke, die eine Notoperation im LKH Graz erforderlich machte. Laut Zeugenaussagen war der Mann aus eigenem Verschulden und ohne Zutun seines Kontrahenten gegen den Straßenbahnzug gestürzt.

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