Grasser Pressesprecher betreut Fiona

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Finanzminister Karl-Heinz Grasser (V) hat am Montag bestätigt, dass sein Pressesprecher Manfred Lepuschitz Pressearbeit für Fiona Swarovski übernimmt.

Allerdings geschehe das nur „dann und wann“ und in dessen Freizeit, behauptete der Minister in der „Zeit im Bild 2“. Auf den Hinweis, dass Lepuschitz per Email mit Zeitschriften Interviews und Fototermine und sogar einen außergerichtlichen Vergleich wegen einer Klage vereinbart habe, meinte Grasser, dass die Kosten dafür privat bezahlt würden.

Unter anderem hatte der vom Ministerium bezahlte Lepuschitz laut Medienberichten Swarovski-Termine auf der Luxusausstellung „Luxury, please“ in der Wiener Hofburg organisiert. Grasser dazu: „Wenn mein Pressesprecher für meine Frau in seiner Freizeit etwas tut, dann zahlt meine Frau das privat oder ich bezahle das privat, wenn es Kosten gibt.“ Weiter wollte er auf das Thema nicht eingehen und verwies auf entsprechende Nachfragen des Moderators auf seine Leistungsbilanz und darauf, dass er „kürzlich von der Financial Times zu einem der besten Finanzminister gewählt worden“ sei.

Nur mehr als „scherzhaft“ verstanden wissen will Grasser übrigens seine Festlegung vor der Nationalratswahl, unter einem Bundeskanzler Alfred Gusenbauer nicht mehr zur Verfügung zu stehen. Grund, so Grasser: „Da konnte ich ja noch nicht wissen, wie die Wahlen ausgehen werden.“ Ob er ein Angebot der ÖVP, Vizekanzler zu werden, annehmen würde, wollte Grasser nicht sagen.

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