Grasser: Eingriff in Privatleben "Sauerei"

K.H. Grasser &copy APA
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Der Eingriff in sein Privatleben sei eine "Sauerei", sagte Finanzminister Karl-Heinz Grasser am Dienstag im ORF-"Report" - die Fotos seien gegen seinen Willen gemacht worden und er habe keines der Fotos gewollt.

Auch ein Finanzminister habe ein Recht auf Gefühle, so Grasser weiter. Er habe ein Recht auf Wahrung seiner Privatsphäre. Der damals noch verlobte Grasser beim Zärtlichkeitsaustausch mit Fiona Swarovski auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle – diese Mitte März veröffentlichten Fotos haben nun auch gerichtliche Konsequenzen.

Grasser klagt das Magazin “News”. Durch die Veröffentlichung der Bilder mit Fiona Swarovski in Paris fühle er sich in seinem höchst persönlichen Lebensbereich verletzt. Die Fotos seien ohne Wissen Grassers und seiner Begleiterin zu Stande gekommen, sagte sein Anwalt.

Der Anwalt der Gegenseite hielt dem entgegen, dass zahlreiche Touristen und eine Schulklasse das Paar gesichtet und länger beobachtet hätten. Der Finanzminister muss nun – voraussichtlich am 8. Juni – selbst vor Gericht aussagen.

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