Grabstätten von Fußballlegenden

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Von Ernst "Ossi" Ocwirk bis "Wödmasta" Ernst Happel: Ein von den Friedhöfen Wien herausgegebener Folder verzeichnet die letzten Ruhestätten in Wien begrabener Star-Kicker und Ball-Profis.

Die bebilderte Publikation listet die Ballesterer mit Geburts- und Sterbedatum, der genauen Lage des Grabes und den bedeutendsten fußballerischen Leistungen auf.

Die Auswahl der Ballkünstler zeigt einen Schwerpunkt bei Spielern aus dem “Wunderteam” beziehungsweise solchen der Nachkriegs-Ära. “Wunderteam” wurde die österreichische Fußballnationalmannschaft genannt, weil sie von 1931 bis 1933 in 14 Spielen in der Folge ungeschlagen blieb. Der eingangs erwähnte Ernst “Ossi” Ocwirk wurde 1952 als “bester Fußballer der Welt” ausgezeichnet. Damit blieb er bis heute der einzige Österreicher, dem diese Anerkennung zuteil wurde.

“Sir” Walter Nausch, der “Blade” Karl “Sesta” Sesztak, “der Papierene” Matthias Sindelar oder “Mister Rapid” Dionys Schönecker: Neben ihnen und den vielen weiteren Fußballlegenden, die auf einem der 46 von der Bestattung Wien betreuten Friedhöfen – den ehemaligen Städtischen Friedhöfen – ruhen, erwähnt der Folder auch Hugo Meisl. Meisl machte das österreichische Fußballwunder der 20er- und 30er-Jahre möglich. Sein Grab findet sich auf dem neuen Jüdischen Friedhof.

Die Publikation liegt in der Rathausinformation auf und kann dort abgeholt werden. Außerdem steht sie auf www.friedhoefewien.at zum Download bereit.

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